Der Bischof ist dagegen – und seine Priester?
Für einen römisch-katholischen Bischof steht die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. auf der gleichen Ebene wie die Altkatholiken.
(kreuz.net) “Die Piusbruderschaft gehört nicht zur römisch-katholischen Kirche”.
Das erklärte die holländische Diözese Roermond gestern in einer Stellungnahme.
Bischof der Diözese ist seit 1991 Mons. Frans Wiertz (65). Die Gegend, über die sich sein Bistum erstreckt, ist mehrheitlich katholisch. Der Kirchenbesuch liegt bei sieben Prozent.
Anlaß für die Erklärung der Diözese ist die Kapelle des ehemaligen Internates der Armen Brüder vom Heiligen Franziskus in Kirchrath (Kerkrade) – wenige Kilometer westlich von Aachen.
Die 50.000-Seelen-Stadt liegt im Südosten der Niederlande und ist Teil der Diozöse Roermond.
Kapelle als Zankapfel
Die Kapelle wurde in diesem Sommer von der Piusbruderschaft gekauft . Sie soll in Zukunft als Sitz der Aachener Priorates der Bruderschaft dienen. Zu ihm gehören etwa 150 Gläubige.
Vorher war das Gotteshaus sei zwei Jahren nicht mehr benutzt worden. Verkäufer war die Stiftung ‘Erfgoed Broeders Franciscanen’ – Erbe der Franziskanerbrüder in Bleijerheide.
Die Diözese war über den Kauf der Kapelle wenig erfreut. In dessen Zusammenhang sei vielleicht der Eindruck entstand, daß die Piusbruderschaft ein Teil der römisch-katholischen Kirche wäre – erklärt die Stellungnahme und bemüht sich um Klarheit:
“Bischof Frans Wiertz legt Wert darauf zu erwähnen, daß dies nicht stimmt”.
Die Bischöfe der Bruderschaft stünden außerhalb der Kirche, weil sie exkommuniziert seien.
Seitdem sei die Bruderschaft Teil einer internationalen Gruppierung von Katholiken, “die das Zweite Vatikanum nicht anerkennt und deren Bischöfe exkommuniert sind.”
Für die römisch-katholische Kirche stehe die Bruderschaft also “auf der gleichen Ebene wie zum Beispiel die altkatholischen Kirchen”.
Eine Synagoge wäre auch recht gewesen
Die Stellungnahme zeigt auch kein Verständnis für die Stiftung, die den Verkauf der Kapelle gegen den Willen der Franziskaner und bisherigen Eigentümer sowie des Roermonder Bischofs getätigt hätten.
Der Bischof habe darum nichts anderes tun können, als die Kapelle dem katholischen Kult zu entziehen. Katholische Gläubige dürften darum nicht an den Messen der Piusbruderschaft teilnehmen.
Der Journalist Theo Sniekers ließ in der Holländischen Tageszeitung ‘De Limburger’ den Vorsitzenden der Stiftung, Jo Eenens, zu Wort kommen. Er verstehe die Empörung des Bischofs – erklärte Eenens:
“Aber die Kapelle bleibt erhalten und behält ihr religiöses Gebrauchsziel. Deshalb freuen wir uns trotz allem” – erklärte er vor ‘De Limbruger’: “Wir hätten die Kirche auch verkauft, wenn aus ihr eine Synagoge geworden wäre.”
Das Bistum habe sich in der Vergangenheit nie um die Kapelle gekümmert.
‘De Limburger’ wußte auch zu berichten, daß im vergangenen August – bei der ersten Heiligen Messe der Piusbruderschaft in der Kapelle – auch der Pfarrer von Kerkrade-Bleijerheide, Hw. Caldelas Schwarz, sowie weitere Diözesanpriester anwesend waren.
Nur Meinungsverschiedenheiten?
In der Zwischenzeit hat auch der mit der Seelesorge in Kerkrade beauftragte Pater der Piusbruderschaft mit einer Stellungnahme reagiert.
Sie trägt den süffisanten Titel “Anti-Ökumenismus”. Der Priester ist im Text nicht namentlich erwähnt.
Er weist den Bischof von Roermond auf eine Erklärung der vatikanischen Kommission ‘Ecclesia Dei’, wonach zwischen der Bruderschaft und dem Vatikan kein Bruch, sondern “lediglich innerkirchliche Meinungsverschiedenheiten” vorliegen.
Der Pater erwähnt auch, daß die Gläubigen aus dem Raum Aachen “treu ihre Kirchensteuer an die Diözese zahlen.”
Die Bruderschaft anerkenne auch den Papst und Bischöfe, für die auch während der Messe gebetet werde.
Unverständliche Härte
“Mit dem Umzug in die neue Kirche wird es Bischof Franz Wiertz sein, dem unser Gebetsgedenken in jeder Heiligen Messe gilt – ungeachtet seiner öffentlichen wahrheitswidrigen Aussage.”
Der Priester kann die “Härte der Vorgehensweise des Bischofs” nicht verstehen. Dadurch erwecke Mons Wirtz den Anschein, “päpstlicher als der Papst zu sein.”
Es sei ein katholisches Armutszeugnis, wenn innerkirchliche Streitigkeiten auf diesem Weg ausgetragen werden: “Unsere Kirche hat heute andere Probleme.”
Der Pater zählt Fakten auf: “Sowohl im Bistum Limburg als auch im Bistum Aachen steht die Schließung von vielen Kirchen, die Zerschlagung vieler Gemeindestrukturen bevor, weil in den letzten dreißig Jahren von modernistischen Strömungen innerhalb der Kirche genau das zerstört wurde, was einst die Herrlichkeit der römischen Liturgie ausgemacht hat.”
Gefährlicher Vergleich
In der neuen Kirche der Priesterbruderschaft werde diese urkatholische Liturgie wieder leben:
“Ich vertraue darauf, daß der gesunde Sinn der Gläubigen im Vergleich feststellen wird, wo eine authentisch katholische Liturgie zelebriert wird und wo eigenschöpferische Improvisation und Beliebigkeit.”
Der Bischof von Limburg werde von der Priesterbruderschaft informiert, “daß wir ab dem vierten Adventssonntag an allen Sonn- und Feiertagen um 9.00 Uhr die Heilige Messe in unserer neuerworbenen Kirche feiern.”
“Wir werden dies auch – aus gegebenen Anlaß – mit einem Gesprächsangebot verbinden.”
Das erklärte die holländische Diözese Roermond gestern in einer Stellungnahme.
Bischof der Diözese ist seit 1991 Mons. Frans Wiertz (65). Die Gegend, über die sich sein Bistum erstreckt, ist mehrheitlich katholisch. Der Kirchenbesuch liegt bei sieben Prozent.
Anlaß für die Erklärung der Diözese ist die Kapelle des ehemaligen Internates der Armen Brüder vom Heiligen Franziskus in Kirchrath (Kerkrade) – wenige Kilometer westlich von Aachen.
Die 50.000-Seelen-Stadt liegt im Südosten der Niederlande und ist Teil der Diozöse Roermond.
Kapelle als Zankapfel
Die Kapelle wurde in diesem Sommer von der Piusbruderschaft gekauft . Sie soll in Zukunft als Sitz der Aachener Priorates der Bruderschaft dienen. Zu ihm gehören etwa 150 Gläubige.
Vorher war das Gotteshaus sei zwei Jahren nicht mehr benutzt worden. Verkäufer war die Stiftung ‘Erfgoed Broeders Franciscanen’ – Erbe der Franziskanerbrüder in Bleijerheide.
Die Diözese war über den Kauf der Kapelle wenig erfreut. In dessen Zusammenhang sei vielleicht der Eindruck entstand, daß die Piusbruderschaft ein Teil der römisch-katholischen Kirche wäre – erklärt die Stellungnahme und bemüht sich um Klarheit:
“Bischof Frans Wiertz legt Wert darauf zu erwähnen, daß dies nicht stimmt”.
Die Bischöfe der Bruderschaft stünden außerhalb der Kirche, weil sie exkommuniziert seien.
Seitdem sei die Bruderschaft Teil einer internationalen Gruppierung von Katholiken, “die das Zweite Vatikanum nicht anerkennt und deren Bischöfe exkommuniert sind.”
Für die römisch-katholische Kirche stehe die Bruderschaft also “auf der gleichen Ebene wie zum Beispiel die altkatholischen Kirchen”.
Eine Synagoge wäre auch recht gewesen
Die Stellungnahme zeigt auch kein Verständnis für die Stiftung, die den Verkauf der Kapelle gegen den Willen der Franziskaner und bisherigen Eigentümer sowie des Roermonder Bischofs getätigt hätten.
Der Bischof habe darum nichts anderes tun können, als die Kapelle dem katholischen Kult zu entziehen. Katholische Gläubige dürften darum nicht an den Messen der Piusbruderschaft teilnehmen.
Der Journalist Theo Sniekers ließ in der Holländischen Tageszeitung ‘De Limburger’ den Vorsitzenden der Stiftung, Jo Eenens, zu Wort kommen. Er verstehe die Empörung des Bischofs – erklärte Eenens:
“Aber die Kapelle bleibt erhalten und behält ihr religiöses Gebrauchsziel. Deshalb freuen wir uns trotz allem” – erklärte er vor ‘De Limbruger’: “Wir hätten die Kirche auch verkauft, wenn aus ihr eine Synagoge geworden wäre.”
Das Bistum habe sich in der Vergangenheit nie um die Kapelle gekümmert.
‘De Limburger’ wußte auch zu berichten, daß im vergangenen August – bei der ersten Heiligen Messe der Piusbruderschaft in der Kapelle – auch der Pfarrer von Kerkrade-Bleijerheide, Hw. Caldelas Schwarz, sowie weitere Diözesanpriester anwesend waren.
Nur Meinungsverschiedenheiten?
In der Zwischenzeit hat auch der mit der Seelesorge in Kerkrade beauftragte Pater der Piusbruderschaft mit einer Stellungnahme reagiert.
Sie trägt den süffisanten Titel “Anti-Ökumenismus”. Der Priester ist im Text nicht namentlich erwähnt.
Er weist den Bischof von Roermond auf eine Erklärung der vatikanischen Kommission ‘Ecclesia Dei’, wonach zwischen der Bruderschaft und dem Vatikan kein Bruch, sondern “lediglich innerkirchliche Meinungsverschiedenheiten” vorliegen.
Der Pater erwähnt auch, daß die Gläubigen aus dem Raum Aachen “treu ihre Kirchensteuer an die Diözese zahlen.”
Die Bruderschaft anerkenne auch den Papst und Bischöfe, für die auch während der Messe gebetet werde.
Unverständliche Härte
“Mit dem Umzug in die neue Kirche wird es Bischof Franz Wiertz sein, dem unser Gebetsgedenken in jeder Heiligen Messe gilt – ungeachtet seiner öffentlichen wahrheitswidrigen Aussage.”
Der Priester kann die “Härte der Vorgehensweise des Bischofs” nicht verstehen. Dadurch erwecke Mons Wirtz den Anschein, “päpstlicher als der Papst zu sein.”
Es sei ein katholisches Armutszeugnis, wenn innerkirchliche Streitigkeiten auf diesem Weg ausgetragen werden: “Unsere Kirche hat heute andere Probleme.”
Der Pater zählt Fakten auf: “Sowohl im Bistum Limburg als auch im Bistum Aachen steht die Schließung von vielen Kirchen, die Zerschlagung vieler Gemeindestrukturen bevor, weil in den letzten dreißig Jahren von modernistischen Strömungen innerhalb der Kirche genau das zerstört wurde, was einst die Herrlichkeit der römischen Liturgie ausgemacht hat.”
Gefährlicher Vergleich
In der neuen Kirche der Priesterbruderschaft werde diese urkatholische Liturgie wieder leben:
“Ich vertraue darauf, daß der gesunde Sinn der Gläubigen im Vergleich feststellen wird, wo eine authentisch katholische Liturgie zelebriert wird und wo eigenschöpferische Improvisation und Beliebigkeit.”
Der Bischof von Limburg werde von der Priesterbruderschaft informiert, “daß wir ab dem vierten Adventssonntag an allen Sonn- und Feiertagen um 9.00 Uhr die Heilige Messe in unserer neuerworbenen Kirche feiern.”
“Wir werden dies auch – aus gegebenen Anlaß – mit einem Gesprächsangebot verbinden.”
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Thursday, Nov 20. 2008 09:42
monti: lieber Agnosti
Ihr Name ist ein Schlag in das Gesicht eines jeden ernsthaften Agnostikers, der kurz gesagt nach dem Motto
lebt “Nichts genaues weiss man nicht”.
Sie jedoch gebährden sich wie die von Ihnen angegriffenen Hardcore-Katholiken, indem Sie diese ins lächerliche zu ziehen versuchen.
Nennen Sie sich doch bitte zukünftig “Atheisti” !
Sie jedoch gebährden sich wie die von Ihnen angegriffenen Hardcore-Katholiken, indem Sie diese ins lächerliche zu ziehen versuchen.
Nennen Sie sich doch bitte zukünftig “Atheisti” !
Wednesday, Nov 19. 2008 21:25
Przybislav Iamesseblo: HBR und Stimme der Vernunft
Es wundert mich in keiner Weise, dass rabiate V 2 Fans wie HBR und Stimme der Vernunft in mir keinen Katholiken sehen. Sie haben sogar aus ihrer Sicht recht aber wahrscheinlich wären sie unter einem der katholischen Päpste für nicht-katholisch gehalten worden. Folglich ist ihr Verständnis von katholisch das Produkt des von den Frevlern Roncalli, Montini und Woytila vollzogenen Umsturz der Werte
Wednesday, Nov 19. 2008 20:55
derLeser: agnosti
Psychiatriebereit sind eher jene die meinen es gibt mehrere Wahrheiten
Wednesday, Nov 19. 2008 20:51
agnosti: huuuiii
Der “ruhrpottler” exorziert schon drauf los!
Mein Hasse gegen die, “die den wahren Glauben bewahren”! Ja, wo sind die denn?
Hier behauptet doch jeder, dass er die “wahre”, die “einzige”, die “wirkliche”, die “überleiferte”, die “göttliche”, die “geoffenbarte”, die “heilige” Wahrheit besitzt und behütet!
Wen soll ich hassen? Kann man einen kranken Menschen wegen seiner Krankheit hassen?
Und jetzt, ruhrpottler, exorziere gleich noch ein paar homosexuelle Pfaffen, das Konzil, die Bischöfe und Kardinäle, gleich auch noch den Papst dazu!
Mein Hasse gegen die, “die den wahren Glauben bewahren”! Ja, wo sind die denn?
Hier behauptet doch jeder, dass er die “wahre”, die “einzige”, die “wirkliche”, die “überleiferte”, die “göttliche”, die “geoffenbarte”, die “heilige” Wahrheit besitzt und behütet!
Wen soll ich hassen? Kann man einen kranken Menschen wegen seiner Krankheit hassen?
Und jetzt, ruhrpottler, exorziere gleich noch ein paar homosexuelle Pfaffen, das Konzil, die Bischöfe und Kardinäle, gleich auch noch den Papst dazu!
Wednesday, Nov 19. 2008 20:45
derLeser: agnosti
dass die Wahrheit angegriffen und verteufelt wird hat uns der Herr bereits prophezeiht.
Trotzdem ist es untersagt um eines lauen falschen Friedens Willen Kompromisse mit dem Irrtum einzugehen und auf die Wahrheit dann zu verzichten wenn sie Schwerthiebe erzeugen würde.
Trotzdem ist es untersagt um eines lauen falschen Friedens Willen Kompromisse mit dem Irrtum einzugehen und auf die Wahrheit dann zu verzichten wenn sie Schwerthiebe erzeugen würde.
Wednesday, Nov 19. 2008 20:39
r.ruhrgebietler: @agnosti – woher?
kommt ihr Hass gg. diejenigen, die den wahren Glauben bewahren?? Die Religion ist nur die Marionette der Menschen ihren Unglauben und ihrer Feigheit den Glauben zu leben. Sie sind ein wunderbares Beispiel dafür! Vade retro satan!!!!
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