kreuzmeldungen
Wahre Schätze + Froh über jeden zusätzlichen Seelsorger + Künstlerisch anspruchsvoll? + Den Terminkalender beten + Priesterehe hilft nicht
Wahre SchätzeVatikan. Papst Benedikt XVI. sprach beim gestrigen Angelusgebet über das Evangelium von den Talenten. Als Beispiele der von Christus geschenkten Talente nannte er die Evangelien, die Taufe, das Gebet – besonders das Vater Unser – sowie die Heilige Messe und Beichte: “Das sind die Schätze, die Jesus Christus seinen Freunden am Ende seiner kurzen Erdenzeit anvertraut hat.”
Froh über jeden zusätzlichen Seelsorger
Deutschland. Er wisse keinen Grund für Vorbehalte gegen den seit Anfang November in einem Altenheim in der Gemeinde München-Perlach tätigen Priesters Wolfgang Rothe. Das sagte der dortige Pfarrer, Hw. Christian Penzkofer, vor der liberalen Zeitung ‘tz’. Hw. Rothe war bis zum Jahr 2004 Subregens im Priesterseminar von St. Pölten. Während seiner Amtszeit ereigneten sich dort massive Homo-Skandale. Pfarrer Penzkofer erklärte, daß er einen Menschen nach wenigen Wochen nicht bewerten könne. Er sei prinzipiell “froh über jeden zusätzlichen Seelsorger”.
Künstlerisch anspruchsvoll?
Deutschland. Neben dem Neuen Rathaus in Leipzig wird eine neue katholische Kirche gebaut. Es soll ein “architektonisch anspruchsvolles” Gotteshaus werden. Das gaben Bischof Joachim Reinelt von Dresden-Meißen und der der Leipziger Propst Lothar Vierhock am 10. November bei einer Pressekonferenz bekannt. Der Bau wird 2010 beginnen und über zehn Millionen Euro kosten.
Den Terminkalender beten
Deutschland. Am Sonntag feierte der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, ein Pontifikalamt zum achtzigsten Gründungstag der katholischen Personalprälatur Opus Dei. Der Kardinal zelebrierte in der Kölner Basilika St. Pantaleon. Das berichtete die Webseite ‘kathnews.de’. In der Predigt erklärte der Kardinal, daß er beim morgendlichen Stundengebet seinen Terminkalender neben dem Brevier liege habe. Er “bete” den Kalender, um den Alltag und die täglichen Pflichten Gott geweiht zu verrichten. Man müsse lernen, den geistlichen und der weltliche Alltag miteinander zu verbinden.
Priesterehe hilft nicht
Der Westen:In Honduras wie in Deutschland fehlen Priester. Würde die Lockerung des Zölibats helfen?
Oscar Andrés Kardinal Rodriguez: “Ich glaube nicht – jedenfalls nicht in Honduras. Bei uns gibt es kaum Hochzeiten, kaum feste Familienstrukturen. Die Menschen bleiben meist nur für kurze Zeit zusammen. Das wahre Problem bei uns steckt in der Armut. Die größten Wünsche werden über das Fernsehen vermittelt und sie drehen sich nur um den Konsum. Ein Pfarrer wird aber niemals reich.”
Der Erzbischof von Tegucigalpa in Honduras, Oscar Andrés Cardinal Rodríguez Maradiaga, im Gespräch mit der Regionalzeitung ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’.
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Tuesday, Nov 18. 2008 15:42
franziskus: Talente-Evangelium wörtlich
Das Evangelium von den Talenten hat im Sinn des hl. Franz ein Kapuziner zu einer ungewöhnlichen vertrauensbildenden
Aktion umgemünzt.
Er hat nicht um Geld , zB für die Kirchenheizung gebeten,
sondern beim Ausgang der Bezirksstadtkirche in Leibnitz, Südsteiermark,
an die erwachsenen Kirchenbesucher je nach Wunsch 5.- oder 10.- EUR verteilen lassen.
Zu Ostern möchte er es wieder einsammeln und hofft, wieder alles oder mehr zurück zu bekommen.
Er hat nicht um Geld , zB für die Kirchenheizung gebeten,
sondern beim Ausgang der Bezirksstadtkirche in Leibnitz, Südsteiermark,
an die erwachsenen Kirchenbesucher je nach Wunsch 5.- oder 10.- EUR verteilen lassen.
Zu Ostern möchte er es wieder einsammeln und hofft, wieder alles oder mehr zurück zu bekommen.
Monday, Nov 17. 2008 12:22
wiener: @ pünktchen
“herbeiphantasiert” ist ein gutes stichwort.
z.b. wenn die leute von “kardinalsintrigen” schreiben oder von einem “komplott” gegen altbischof krenn …
z.b. wenn die leute von “kardinalsintrigen” schreiben oder von einem “komplott” gegen altbischof krenn …
Monday, Nov 17. 2008 10:53
Pünktchen: wiener
Vorsatz ist bei jedem im Spiel, der lügt (und sich nicht nur einfach “irrt”!), das gilt für alle Beteiligten!
Wer verkaufswirksam und sensationsgeil “Sex-Priester” und “Orgien” herbeiphantasiert, wo es lediglich
Kuß-Fotos mit einem gewissen Interpretationsspielraum gibt, der lügt sicherlich auch vorsätzlich!
Die Sache bewegt sich doch längst außerhalb jeder Verhältnismäßigkeit! Richtig ist sicher, daß die Beschuldigten/Verurteilten mit ihrer Persil-Kampagne zu der jetzt eingetretenen Lage beigetragen haben.
Die Sache bewegt sich doch längst außerhalb jeder Verhältnismäßigkeit! Richtig ist sicher, daß die Beschuldigten/Verurteilten mit ihrer Persil-Kampagne zu der jetzt eingetretenen Lage beigetragen haben.
Monday, Nov 17. 2008 10:44
kritischerbeobachter: So schlimm die Homosexualität im Priesterstand auch gelebt wird, …
so ist doch die Position des Bischofs von St. Pölten zu sehen.
Zitat nach kath.net-Meldung vom 4. April 2008:
“Dr. Rothe wird aller Ämter, die er bisher in der Diözese St. Pölten innehatte, definitiv enthoben. Er bleibt Priester der Diözese St. Pölten und wird – nach einer Zeit der Besinnung – in einer anderen Diözese eine für ihn geeignete Tätigkeit erhalten.”
Was mich nur verwundert, daß Rothe auch in der ordentlichen SDr. Rothe wird aller Ämter, die er bisher in der Diözese St. Pölten innehatte, definitiv enthoben. Er bleibt Priester der Diözese St. Pölten und wird – nach einer Zeit der Besinnung – in einer anderen Diözese eine für ihn geeignete Tätigkeit erhalten. “
Was mich nur verwundert ist die Tatsache, daß Rothe nun auch in der allgemeinen Pfarrseelsorge wieder eingesetzt. Ob das nun eine “geeignete Tätigkeit” ist, wage ich persönlich jedoch zu bezweifeln.
Denn wenn es – wie kürzlich veröffentlicht – Leitlinien für die Priesterausbildung gibt, die den Umgang mit homosexuellen Kandidaten beschreibt, so hat doch der Einsatz von homosexuellen Priestern in der ordentlichen Seelsorge auch gewissen “Spielregeln” zu folgen.
Zitat nach kath.net-Meldung vom 4. April 2008:
“Dr. Rothe wird aller Ämter, die er bisher in der Diözese St. Pölten innehatte, definitiv enthoben. Er bleibt Priester der Diözese St. Pölten und wird – nach einer Zeit der Besinnung – in einer anderen Diözese eine für ihn geeignete Tätigkeit erhalten.”
Was mich nur verwundert, daß Rothe auch in der ordentlichen SDr. Rothe wird aller Ämter, die er bisher in der Diözese St. Pölten innehatte, definitiv enthoben. Er bleibt Priester der Diözese St. Pölten und wird – nach einer Zeit der Besinnung – in einer anderen Diözese eine für ihn geeignete Tätigkeit erhalten. “
Was mich nur verwundert ist die Tatsache, daß Rothe nun auch in der allgemeinen Pfarrseelsorge wieder eingesetzt. Ob das nun eine “geeignete Tätigkeit” ist, wage ich persönlich jedoch zu bezweifeln.
Denn wenn es – wie kürzlich veröffentlicht – Leitlinien für die Priesterausbildung gibt, die den Umgang mit homosexuellen Kandidaten beschreibt, so hat doch der Einsatz von homosexuellen Priestern in der ordentlichen Seelsorge auch gewissen “Spielregeln” zu folgen.
Monday, Nov 17. 2008 10:24
wiener: @ pünktchen: erst jetzt?
Das Ganze entwickelt eine verleumderische Eigendynamik!
entwickelt?
ist die nicht schon längst gegeben?
sind nicht der “13.”, frau küble, das buch mit dem wort “wahrheit” im titel und den lügen und hetzparolen im inhalt, seit jahren dabei zu verleumden, falsches zu behaupten und wider besseres wissen bischöfe anzuschwärzen?
aber eben nicht aus eigendynamik, sodern aus vorsatz …
entwickelt?
ist die nicht schon längst gegeben?
sind nicht der “13.”, frau küble, das buch mit dem wort “wahrheit” im titel und den lügen und hetzparolen im inhalt, seit jahren dabei zu verleumden, falsches zu behaupten und wider besseres wissen bischöfe anzuschwärzen?
aber eben nicht aus eigendynamik, sodern aus vorsatz …
Monday, Nov 17. 2008 10:18
Johannes Paul I.: Das kennen wir schon
Pünktchen, um das alles geht es nicht. Die Begrifflichkeiten sind je nach Eigenart des Mediums unterschiedlich, und die Verantwortlichen mußten – falls nicht in Naivität und im Lügengebäude des Buches “Der Wahrheit die Ehre” eingestrickt – damit rechnen, daß auf Basis der staatlich und kirchlich herausgefundenen Fakten vereinfachende Zusammenfassungen dargeboten würden. Wie man eine Weihnachtsfeier mit homosexuellem Einladehintergrund sachlich bezeichnen soll, ist die eine Frage. Daß aber Rothe selbst durch die von ihm beauftragten Personen auch hier im Forum und somit durch die ganze Uneinsichtigkeitskampagne, diezu wahnwitzigen Vorwürfen gegen Bischof Klaus Küng führte, alles am Köcheln gehalten hat, ist die andere Frage. Diese ständige Weihleidigkeit ist nicht mehr zum Aushalten. Bischof Klaus Küng hat es auch sehr klar angesprochen: “Wahr ist vielmehr, daß es bezüglich des Priesterseminars St. Pölten schon seit längerem Sorgen gab … auch seitens der zuständigen Bildungskongregation: im Herbst 2003 war ein Seminarist verstorben – wer seine Geschichte kennt, fragt sich, was hier wohl passiert ist, daß jemand, der von mehreren Stellen wegen mangelnder Eignung zum geistlichen Beruf abgewiesen worden war, im Seminar St. Pölten mit offenen Armen aufgenommen wurde. Als es Schwierigkeiten gab, sollte der Betroffene ohne Rücksicht auf seine persönliche Situation unverzüglich das Seminar verlassen, was auch mit aller Härte durchgesetzt wurde.” Hat sich Rothe diesbezüglich geändert…
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