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Monday, Nov 17. 2008 09:54
Ist das üble Spiel jetzt aus?
Jahrelang hat ein Erzbischof dem üblen Treiben in einer seiner Pfarreien tatenlos zugesehen. Nun hat ihm der Vatikan offenbar Dampf gemacht.
Die Brisbaner Pfarrei St. Mary im Internet
Die Brisbaner Pfarrei St. Mary im Internet
(kreuz.net, Brisbane) Die 700-Seelen-Stadtpfarrei St. Mary in der nordaustralischen Millionenstadt Brisbane steht vor der Schließung.

Das berichtete die australische Tageszeitung ‘The Australien’.

Der Leiter der Pfarrei, Hw. Peter Kennedy (71), hält dort gotteslästerliche Messen, segnet homo-perverse Paarungen und läßt regelmäßig Frauen predigen. Der Geistliche trägt auch während der Liturgie keine liturgischen Gewänder.

Im vergangenen August drohte Erzbischof John Bathersby von Brisbane der Pfarrei die Schließung an, sollten die dort herrschenden, sakrilegischen Praktiken nicht verschwinden.

Doch Ende Oktober mußte er erwartungsgemäß feststellen, daß in der Pfarrei alles beim Alten geblieben war.

Deshalb will der Erzbischof offenbar seine Drohung wahrmachen. Das erklärte er dem Pfarrer Ende Oktober in einem Brief:

“Ich werde bis 1. Dezember warten, aber nicht länger. Dann werde ich einen formalen Prozeß beginnen.”

Hw. Kennedy hat bereits angekündigt, daß “die Pfarrei” keine Änderungen wünsche.

Der Priester beklagt, daß Leute von außen eingedrungen seien und Rom über die Mißstände informiert hätten: “Rom hat Druck auf Mons. Bathersby ausgeübt.”

Pfarrer Kennedy rechtfertigt sich, daß sich auch andere Gemeinden nicht genau an die liturgischen Vorschriften hielten.

Erzbischof Bathersby habe von den Umtrieben der Pfarrei seit Jahren gewußt.

Das Problem sei die hierarchische Kirchenführung.

Tyrannen hätten nie genug von der Tyrannei – sinniert der Priester: “Der Vatikan ist ein Tyrann.”

Der modernistische Priester benützte seine Stellungnahme auch, um vom Volk gewählte Landesbischöfe zu fordern.
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Wednesday, Nov 19. 2008 23:38
Galatea: Das war der erbaulichste Tag seit langem…
…bei +-net. Ich habe meinen Dienst zeitweise u n t e r dem Schreibtisch verbracht, weil es so amüsant war.
Sogar der Reim für “Menschheitsbeschneidungen” wurde von Amanda gefunden. Danke, Frau Amanda.

“Wer nicht mehr weiter weiß im Dichten,
und sich versteckt vor lauter Scham,
der sollte sich, er wird es richten,
an JoBi wenden, der es – kann.

Jamben und Aléxandriner,
das war einmal, das kommt nicht mehr,
die aktuelle Dichtkunst zeigt es:
Es müssen Fragezeichen her.

Warum? Ganz klar, weil wenn es – leider –
nicht ganz so klappt mit dem Gereim,
rettet ein jedes ? ihn weiter,
den Dichter da aus Rommelsheim.

Wo aber Kunst – dies mit Verlaub –
mit Können nichts zu tun hat –
dort findet Sexualität als Brauch
genauso als Kalkül statt.

Ein Teufelskreis, ein Trauerspiel,
tagaus tagein zu lesen:
Er schreibt recht lang, er schreibt recht viel –

– zum Sex, das wärs gewesen.”
Wednesday, Nov 19. 2008 17:46
kritischerbeobachter: Ich mal weiter …
Der Joberens reitet gerne rum,
auf der Nutzung des Kondom.

Ein Kondom ist seine Lösung,
hoffentlich schaut er auch mal in seine Losung.

Aus der Losung – jagdwirtschaftlich bedacht –
zieht der Berens seine Macht.

In der Scheisse rühren …
das kann den Berens führen.

Berens sich als Führer fühlt,
schnell ist berens abgekühlt.
Wednesday, Nov 19. 2008 17:39
Amanda: @kritischerbeobachter
Okay, dann ist es wohl beschlossen:
Mit Pfeilen wird hier nicht geschossen,
denn selbst geübte Bogenschützen
könnten dem Glauben wohl nichts nützen.
Dagegen heißt – wenn’s nur so bliebe –
die beste Waffe einfach Liebe,
gepaart mit Demut und Geduld.
Die vielbeschwor’ne “Papstaidsschuld”,
dafür kann Berens sich nix kaufen:
Wir lassen ihn ins Leere laufen.
Denn einmal wird dies Leben enden,
was dann kommt, steht in Gottes Händen.
Wednesday, Nov 19. 2008 17:33
Nein – das Spiel ist nicht mehr aus,
ich schieße auch keine Pfeile raus.

Joberens ist ein armer Wicht,
den schert die Kirche nicht.

Berens ist ein Hetzer,
und damit auch ein Ketzer.

Möge er im Fegefeuer schmoren,
Meine Aussage ist nicht auserkoren.

Gott allein weiß um uns’res Wissen,
Berens hat offenbar kein Gewissen.
Wednesday, Nov 19. 2008 17:33
Kunstmaler: zum Reimen
einfach geboren, macht Amanda flüssig weiter…
Wednesday, Nov 19. 2008 17:29
Amanda: @kritischerbeobachter
Die wahre Hoffnung gibt nicht auf!
Selbst wenn die Welt nimmt ihren Lauf,
werd’ ich doch weiter fröhlich wandeln
und nach meinem Gewissen halten.
Dem Berens ist so manches eigen,
ihm muss man nur den Spiegel zeigen.
Vor ihm, der meint, uns zu diktieren,
darf man doch nicht kapitulieren.
Und bitte sehr – wo schieß ich Pfeile?
Auf Antwort wart’ ich ohne Eile…
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