Die Schuhe müssen ausgezogen werden
Mehr Gottlosigkeit für die Opfer eines gottlosen Religionsunterrichtes: Steht in einem kahlen, ichbezogenen Meditationsraum das sogenannte “Leben der Jugendlichen” wirklich mehr im Mittelpunkt als in einer vollgepackten Barockkirche?
(kreuz.net, Münster) In katholischen Schulen entstehen vermehrt Meditationsräume. Das berichtete die
Webseite der norddeutschen Diözese Münster Mitte August.
Die Meditationsräume sollen der steigenden Zahl junger Menschen einen Zugang zum Glauben ermöglichen, “die mit den herkömmlichen sakralen Räumen und Angeboten nicht mehr viel anfangen können” – wie sich die Webseite ausdrückt.
Vor Betreten des Meditationsraumes müssen die Schuhe ausgezogen werden: “Das zeigt den Schülern der 9c im Bischöflichen Gymnasium St. Christophorus in Werne unmißverständlich, daß sie hier einen außerordentlichen Schulraum betreten” – erklärt die Webseite.
Die Meditierenden “treten gemeinsam auf die Bremse”, erklärt der pastorale Laienmitarbeiter Klaus-Peter Klima: “Tempo, Leistungsdruck und Hierarchie dürfen draußen bleiben.”
Keine religiöse Richtschnur
Frei von liturgischen Vorgaben und Anforderungen des Lehrplans sollen die Jugendlichen ihre Auszeit nehmen können.
Der Raum gibt dabei – so die diözesane Webseite – “keine religiöse Richtschnur” vor und “verzichtet auf Symbolik”: “Das Kreuz, das eine Abschlußklasse wie ein Labyrinth gestaltet hat, hängt seitlich, nicht zentral.”
Die diözesane Webseite gibt eine Beispiel für eine Meditationsstunde: Eine Klasse beginnt mit einem “kurzen Spiel zum Aufwärmen”. Danach folgt eine “Entspannungsposition”: Im Kreis liegend hören die Schüler eine Meditation zum Thema Engel.
Doch die Engels-Vorstellungen sind verweltlicht: “Wer war in letzter Zeit euer Engel”, fragt der Lehrer zum Abschluß. Antwort einer Schülerin: “Judith hat mir einmal die Tasche getragen.”
Man habe die jungen Menschen wieder an religiöse Ausdrucksformen heranzuführen versucht – erklärt Klima. Entscheidend sei, daß man die angebliche “Lebenswelt” der Schüler in den Mittelpunkt stelle.
Am Anfang stünden die Gedanken des Alltags: “Daran versuchen wir dann Kontakte zur Bibel zu knüpfen.”
Immerhin: “Denn Ziel bleibt die Verkündigung” – so Klima. Wie dieses Ziel erreicht wird, bleibt unklar.
Die Diözesan-Webseite veröffentlichte zu dem Thema auch ein Interview mit dem Arnsteiner Pater Manfred Kollig – Leiter der Abteilung Schulpastoral in der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Bischöflichen Generalvikariat.
Emotionen im Mittelpunkt
Für ihn können die Meditationsräume die Antwort auf ein Bedürfnis sein, “das noch gar nichts mit Religion und Gottesbeziehung zu tun haben muß.”
Man vermeide Schulkirchen und Kapellen, weil Jugendliche “heute einen neuen Zugang zu sakralen Räumen” benötigten.
Es sei für Schüler schwer, im traditionellen Kirchenraum “überhaupt so etwas wie ein religiöses Grundempfinden zu entdecken, wenn sie mit der religiösen Symbolik und mit Liturgie nicht vertraut sind.” Das ist heute immer häufiger der Fall.
In den Meditationsräumen bestehe eine verbesserte Möglichkeit, “an das Leben der Schüler anzuknüpfen.”
Er sage nicht, daß generell ein Kreuz an der Wand hängen oder die Bibel in der Mitte liegen müsse: “Nein, im Meditationsraum steht das Leben der Jugendlichen im Mittelpunkt.”
“In dieses Leben hinein kann dann ein biblisches Wort gesprochen oder ein religiöses Zeichen gesetzt werden.”
Die Schüler können sich – so Pater Kollig – nach einer solchen “Stunde der leisen Töne” gesandt fühlen, ihr Leben danach zu gestalten: “Eben nicht laut und aufdringlich.”
Die sakralen Räume werden trotz der Meditationsräume nicht überflüssig: “Denn wie im Meditationsraum eher der Mensch im Zentrum steht, steht im Gottesdienstraum Gott im Mittelpunkt.”
Die Meditationsräume sollen der steigenden Zahl junger Menschen einen Zugang zum Glauben ermöglichen, “die mit den herkömmlichen sakralen Räumen und Angeboten nicht mehr viel anfangen können” – wie sich die Webseite ausdrückt.
Vor Betreten des Meditationsraumes müssen die Schuhe ausgezogen werden: “Das zeigt den Schülern der 9c im Bischöflichen Gymnasium St. Christophorus in Werne unmißverständlich, daß sie hier einen außerordentlichen Schulraum betreten” – erklärt die Webseite.
Die Meditierenden “treten gemeinsam auf die Bremse”, erklärt der pastorale Laienmitarbeiter Klaus-Peter Klima: “Tempo, Leistungsdruck und Hierarchie dürfen draußen bleiben.”
Keine religiöse Richtschnur
Frei von liturgischen Vorgaben und Anforderungen des Lehrplans sollen die Jugendlichen ihre Auszeit nehmen können.
Der Raum gibt dabei – so die diözesane Webseite – “keine religiöse Richtschnur” vor und “verzichtet auf Symbolik”: “Das Kreuz, das eine Abschlußklasse wie ein Labyrinth gestaltet hat, hängt seitlich, nicht zentral.”
Die diözesane Webseite gibt eine Beispiel für eine Meditationsstunde: Eine Klasse beginnt mit einem “kurzen Spiel zum Aufwärmen”. Danach folgt eine “Entspannungsposition”: Im Kreis liegend hören die Schüler eine Meditation zum Thema Engel.
Doch die Engels-Vorstellungen sind verweltlicht: “Wer war in letzter Zeit euer Engel”, fragt der Lehrer zum Abschluß. Antwort einer Schülerin: “Judith hat mir einmal die Tasche getragen.”
Man habe die jungen Menschen wieder an religiöse Ausdrucksformen heranzuführen versucht – erklärt Klima. Entscheidend sei, daß man die angebliche “Lebenswelt” der Schüler in den Mittelpunkt stelle.
Am Anfang stünden die Gedanken des Alltags: “Daran versuchen wir dann Kontakte zur Bibel zu knüpfen.”
Immerhin: “Denn Ziel bleibt die Verkündigung” – so Klima. Wie dieses Ziel erreicht wird, bleibt unklar.
Die Diözesan-Webseite veröffentlichte zu dem Thema auch ein Interview mit dem Arnsteiner Pater Manfred Kollig – Leiter der Abteilung Schulpastoral in der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Bischöflichen Generalvikariat.
Emotionen im Mittelpunkt
Für ihn können die Meditationsräume die Antwort auf ein Bedürfnis sein, “das noch gar nichts mit Religion und Gottesbeziehung zu tun haben muß.”
Man vermeide Schulkirchen und Kapellen, weil Jugendliche “heute einen neuen Zugang zu sakralen Räumen” benötigten.
Es sei für Schüler schwer, im traditionellen Kirchenraum “überhaupt so etwas wie ein religiöses Grundempfinden zu entdecken, wenn sie mit der religiösen Symbolik und mit Liturgie nicht vertraut sind.” Das ist heute immer häufiger der Fall.
In den Meditationsräumen bestehe eine verbesserte Möglichkeit, “an das Leben der Schüler anzuknüpfen.”
Er sage nicht, daß generell ein Kreuz an der Wand hängen oder die Bibel in der Mitte liegen müsse: “Nein, im Meditationsraum steht das Leben der Jugendlichen im Mittelpunkt.”
“In dieses Leben hinein kann dann ein biblisches Wort gesprochen oder ein religiöses Zeichen gesetzt werden.”
Die Schüler können sich – so Pater Kollig – nach einer solchen “Stunde der leisen Töne” gesandt fühlen, ihr Leben danach zu gestalten: “Eben nicht laut und aufdringlich.”
Die sakralen Räume werden trotz der Meditationsräume nicht überflüssig: “Denn wie im Meditationsraum eher der Mensch im Zentrum steht, steht im Gottesdienstraum Gott im Mittelpunkt.”
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Monday, Nov 17. 2008 02:02
_zeitgeist: Meditationen
Was spricht gegen Kontenpmplationen oder auch meditationes, wie es descartes formulierte? wenig, wenn
diese geistige Einkehr vorbereitet und beleitet wird. Meditationen bedeuten Einkehr, sich “zntrieren”,
das denken, oder Fühlen, oder Wollen, für eine Zeit bewusst zu lenken.
Zu behaupten, das Leben der Jugendlichn stehe im Mittelpunkt dieser sog. Med.Räume kommt der Behauptung gleich, Christen und Moslems glauben an den gleichen Gott.
Nichtssagend und dennoch brandgefährich.
Zu behaupten, das Leben der Jugendlichn stehe im Mittelpunkt dieser sog. Med.Räume kommt der Behauptung gleich, Christen und Moslems glauben an den gleichen Gott.
Nichtssagend und dennoch brandgefährich.
Sunday, Nov 16. 2008 23:53
Marcelus: @Amanda: Im Ethikunterricht lernt man unter Umständen mehr und objektiver über die Positionen der
Römisch-Katholischen Kirche als im Religionsunterricht der Repräsentanten der substanzlosen oder gar
antipäpstlich gesinnten Pastoralkonzilskirche.
Es kommt aber sicher sehr auf die volksregionale Prägung und auf Einzelpersonen an.
Leicht gesagt, denn dann müssen die Kinderlein den Ethikunterricht besuchen. Und was ihnen wohl dort so präsentiert wird, dürfte noch weniger katholisch sein.
Es kommt aber sicher sehr auf die volksregionale Prägung und auf Einzelpersonen an.
Leicht gesagt, denn dann müssen die Kinderlein den Ethikunterricht besuchen. Und was ihnen wohl dort so präsentiert wird, dürfte noch weniger katholisch sein.
Sunday, Nov 16. 2008 23:31
Confiteor: Manches
hier, irst arlles garnz arnders. Marnchmarl irst ers vörllich urnbegreiflirch, arber ers irst sro,,, Marge
Sunday, Nov 16. 2008 22:49
Kunstmaler: @ Gute Nacht, Bienchen
beim nächsten Mal bringen Sie uns bitte einige Satzzeichen mit.
Sunday, Nov 16. 2008 22:46
Biene Maja: an alle
meditiert einmal die Messe durch und lernt richtiges beten
Gespräch mit Gott jeder hat so seinen Weg und Zugang
das Kreuz ist der Mittelpunkt unseres christlichen Glaubens
die Kinder und Jugendliche verstehen das Evangelium schon
und das sollte gelehrt werden alles andere ist nur Beiwerk
Angenehme Nachtruhe wünscht die Biene
Schlaft wohl ich bin müde.
Gespräch mit Gott jeder hat so seinen Weg und Zugang
das Kreuz ist der Mittelpunkt unseres christlichen Glaubens
die Kinder und Jugendliche verstehen das Evangelium schon
und das sollte gelehrt werden alles andere ist nur Beiwerk
Angenehme Nachtruhe wünscht die Biene
Schlaft wohl ich bin müde.
Sunday, Nov 16. 2008 22:01
Phillip: @W. Smithers
Eigentlich bemitleide ich nur Sie…
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