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Saturday, Nov 15. 2008 10:41
Eine Karikatur des sittlich-religiösen Empfindens
Unglaubliche Sensation: Eine deutsche Regionalzeitung sorgt sich seit kurzem um Anstand, Sitte, Moral und Ethik.
Lebensrechtskapelle in Pösing.
Lebensrechtskapelle in Pösing.
(kreuz.net, Pösing) Die Regensburger Regionalmedien verweigerten eine bezahlte Werbeanzeige für die Einweihung einer Lebensrechts-Kapelle.

Das gab der Erbauer der Kapelle, Franz Graf, bei deren Einweihung am 24. August bekannt.

Die Videowebseite ‘gloria.tv’ veröffentlichte erst kürzlich einen Auszug der Ansprache von Franz Graf.

Die Kapelle erinnert an die Opfer von Abtreibungsgewalt. Sie wurde vom Generalvikar von Regensburg, Prälat Michael Fuchs, geweiht.

Der Lebensschützer hatte zum Anlaß der Einweihung eine Todesanzeige gestaltet, die als bezahlte Werbung erscheinen sollte.

Die Regensburger Bistumszeitung ‘Sonntagsblatt’ und der örtliche Pfarrbrief publizierten die Anzeige.

Die meisten Lokal- und Regionalzeitungen lehnten jedoch ab.

Ausführlich schilderte Graf die Absage der ‘Mittelbayerischen Zeitung’. Diese hatte ihm die Veröffentlichung vier Monate vor der Einweihung unter Bedingungen schriftlich zugesagt.

Die Bedingungen: Wenn Graf das Bild eines ungeborenen Kindes und das Kreuz wegnehme, könne die Anzeige erscheinen – so die Zeitung.

Zwei Wochen vor der Einweihung der Kapelle fragte Graf bei der Zeitung nach, ob die Anzeige veröffentlicht werde. Als Antwort teilte man ihm lediglich mit, daß sich ein Rechtsanwalt der Zeitung bei ihm melden werde.

Heucheln in olympischen Dimensionen
Das Anwaltsschreiben zitiert zunächst folgende Textpassagen der Anzeige:

· “Zum Gedenken an die vielen Kinder, die durch Abtreibung getötete wurden.”

· “Zum Gedenken der vielen abgetriebenen Kinder in Deutschland.”

· “Paragraph 218: der legale Kindermord in Deutschland”

Dann nennt der Anwalt mehrere angebliche Gründe, warum die Anzeige nicht erscheinen könne.

Verleger, Herausgeber und Journalisten müßten sich bei ihrer Arbeit – angeblich – der “Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit” bewußt sein.

Gemäß Ziffer 10 des Pressekodex seien Veröffentlichung, die das sittliche und religiöse Empfinden einer Personengruppe wesentlich verletzten können, mit der Verantwortung der Presse unvereinbar.

Die gewünschte Anzeige erfülle “den Tatbestand der Volksverhetzung” im Sinne des Paragraph 130.

Der Anwaltsbrief behauptet ferner, daß die Anzeige jene verächtlich mache, die im Bereich der “legalen Beratung und medizinischen Versorgung” tätig seien. Sie würden als Kindermörder “dargestellt”.

Eine derartige Veröffentlichung sei weder unter “ethischen” noch “moralischen” Gesichtspunkten gerechtfertigt.

Der Anwalt beruft sich schließlich auf die deutsche Verfassung und die “christlich-soziale Wertortung”. Ausgerechnet diese würden eine Veröffentlichung angeblich verbieten.
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Friday, Nov 21. 2008 02:00
Daher nochmals mein letzter, offener Brief an den Papst in dieser Angelegenheit. Ob der Papst mit seiner Schuld an den Aidserkrankungen und Toten auch ruhige schlafen kann????

Denkst du wirklich, der Papst interessiert sich für das gotteslästerliche Gefasel eines dahergelaufenen Gutmenschen, zu dem es unendlich viele Pendants gibt?

In dem Sinne,
heil Aids und gute Nacht!
Tuesday, Nov 18. 2008 09:51
Amanda: Zwanghafter Joberens?
Zitat:
“Ich muß, bevor ich schlafen gehe, noch kurz an die immer noch wachsende Schuld des Papstes erinnern.”

Er muss!
Tuesday, Nov 18. 2008 00:03
joberens: Ihr LIeben
Ich muß, bevor ich schlafen gehe noch kurz an die immer noch wachsende Schuld des Papstes erinnern. Daher nochmals mein letzter, offener Brief an den Papst in dieser Angelegenheit. Ob der Papst mit seiner Schuld an den Aidserkrankungen und Toten auch ruhige schlafen kann????

http://www.spiegel-forum.de/forum/showthread.php?id=27

Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
Monday, Nov 17. 2008 21:05
derLeser: josef
ist noch sehr aktiv für einen kirchenopa
Monday, Nov 17. 2008 21:01
Kunstmaler: @Phillip
Sehen Sie Phillip – jetzt hat uns Jo sogar dazu gebracht über ihn zu diskutieren
Monday, Nov 17. 2008 21:00
Phillip: @kunstmaler
Da ist was dran und natürlich ist es wichtig in solchen Fällen position zu beziehen.

Andererseits sind seine Vorwürfe,obwohl sie schmerzlich sind, so hahnebüchen (Papst schuldig an Aidstoten und abgetriebenen Kindern), daß wohl jedem klar ist, daß sie nur dem Hirn eines schwerst Gestörten entsprungen sein können.

Einen Dialog mit ihm halte ich schlicht für unmöglich, erst recht nach seiner so bezeichnenden Aussage über seine Unfehlbarkeit. Über was soll man mit solchen Menschen diskutieren?
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