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Monday, Nov 10. 2008 13:10
Wieviel Geld besitzt der Heilige Stuhl?
Die Bezeichnung “vertraulich” ist im Vatikan synonym mit “zur allgemeinen Veröffentlichung bestimmt”.
Petersdom
Petersdom
(kreuz.net) In der Kasse des Heiligen Stuhles befanden sich am Ende des Jahres 2007 etwa 340.6 Millionen Euro Bargeld, 520 Millionen Euro an Effekten und Aktien und etwa 19 Millionen Euro in Form von Goldbarren.

Das geht es einem vertraulichen 51seitigen Dokument hervor, das eigentlich für die Bischöfe der Welt bestimmt war und der liberal-katholischen englischen Wochenzeitung ‘The Tablet’ zugespielt wurde.

Zwei Drittel der Eigentumstitel des Vatikan sind in Euro und drei Viertel in festverzinslichen Anleihen investiert.

Der Heilige Stuhl besitzt auch Immobilien im Wert von 424 Millionen Euro in den Ländern Italien, Schweiz, Frankreich und England.

Diese Besitztümer produzierten im vergangenen Jahr 56 Millionen Euro an Einkünften. 950.000 Euro wurden mit landwirtschaftlichen Aktivitäten eingenommen.

Darüber hinaus hat der Heilige Stuhl beim Verkauf einer Immobilie in London drei Millionen Euro eingenommen.

Nach Angaben von Experten sind die vom Vatikan besessenen Immobilien viel mehr wert, als in der Bilanz angegeben.

Im Jahr 2007 trugen die Bischofskonferenzen und Ordenshäuser etwa 90 Millionen Euro zum Haushalt des Heiligen Stuhles bei.

Wie bereits im Jahr 2007 geht der Vatikan auch in diesem Jahr von einem Defizit in der Staatsrechnung aus.

Riesige Personalkosten
Auf der Seite der Ausgaben sind die Personalkosten für Kurienmitarbeiter, die Päpstlichen Nuntiaturen und die Angestellten der vatikanischen Medien der größte Posten.

Im Jahr 2007 beschäftigte der Vatikan 1.637 Laien, 778 Priester, 243 Ordensmänner und 90 Schwestern. Dazu kommen 466 Pensionisten. Das ergibt einen Aufwand von 77 Millionen Euro an Löhnen und über 100 Millionen Euro für Pensionen, Krankenleistungen und weitere Boni.

Die zwanzig Kardinäle, die in der römischen Kurie arbeiteten, kosteten dem Heiligen Stuhl im Jahr 2007 etwas mehr als drei Millionen Euro.

Radio Vatikan, der Osservatore Romano, das vatikanische Fernsehzentrum und die vatikanische Buchhandlung beschäftigen 600 Angestellte.

Der ‘Osservatore Romano’ machte letztes Jahr ein Defizit von 4.8 Millionen Euro.

Dagegen erwirtschafteten das vatikanische Fernsehzentrum und die vatikanische Buchhandlung im letzten Jahr Gewinne.

Die Nuntiaturen kosteten den Vatikan im vergangenen Jahr 20.1 Millionen Euro.

Nicht in der Bilanz scheint der Peterspfennig, der weltweit am Fest der Heiligen Petrus und Paulus aufgenommen wird. Der Erlös ist für karitative Aktivitäten des Papstes bestimmt.

Nach Angaben des Vatikan flossen dadurch im Jahr 2007 fast 80 Millionen Dollar – 63 Millionen Euro – in die Privatschatulle des Papstes. Im Jahr zuvor waren es noch fast 102 Millionen.
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Wednesday, Nov 12. 2008 17:54
Benedikt: @ Hesse
Benedikt: Glaubst du denn, dass ein Deutscher Bischof, der zum Kurienkardinal ernannt wird, dadurch einen finanziellen Schaden hat? – ich weiss es natürlich nicht, kanns mir aber kaum vorstellen.

Ein Kurienkardinal verdient halt nicht soviel wie ein Staatssekretär. Der Erzbischof von München und Freising aber schon.
Wednesday, Nov 12. 2008 17:10
Oba †: Removed by the editor
Wednesday, Nov 12. 2008 17:08
derLeser: Einige Keime scheinen resistent zu sein
–-----------siehe Oba
Wednesday, Nov 12. 2008 17:07
Oba †: Removed by the editor
Wednesday, Nov 12. 2008 15:15
Zoellibat †: Removed by the editor
Wednesday, Nov 12. 2008 09:09
JMX: joberens
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