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Sunday, Nov 9. 2008 15:28
Entstehung aus toter Materie?
Die absurden Thesen der Evolutionsideologie erhalten sich vor allem dadurch am Leben, daß deren Vertreter sich einer offenen Diskussion verweigern.
Verwandtschaft von Charles Darwin?
Verwandtschaft von Charles Darwin?
(kreuz.net) Ist wenigstens die Entstehung der Welt und der Lebewesen aus toter Materie plausibel? Die Antwortet lautet: nein.

Denn die eifrigsten Verfechter der Evolutionsideologie können nicht einmal im Ansatz erklären:

a) wie der genetische Code von der unregelmäßigen formalen Anordnung der vier verschiedenen Basenpaare zur Information und Handlungsanweisung wird, durch welche die biologischen Prozesse in der Zelle gesteuert werden,

b) wie die erste Zelle ohne Einwirkung eines intelligenten Wesens entstanden sein könnte,

c) was sich während des Urknalls abgespielt hat.

Dazu heißt es in der deutschsprachigen Internet-Enzyklopädie ‘Wikipedia’ unter dem Stichwort “Universum”:

“Da die naturwissenschaftlichen Gesetze für die extremen Bedingungen während der ersten etwa 10 hoch minus 43 Sekunden (Planck-Zeit) nach dem Urknall nicht bekannt sind, beschreibt die Theorie den eigentlichen Vorgang streng genommen überhaupt nicht.”

Sind 10 hoch minus 43 Sekunden – der 10 hoch 43ste Teil einer Sekunde – noch dazu unter unbekannten und unerkennbaren Naturgesetzen wirklich leichter vorzustellen als sechs Schöpfungstage mit angenommenen je 60x60x24= 86.400 Sekunden eines intelligenten Schöpfergeistes?

Das soll nicht ausschließen, daß die biblischen Schöpfungstage nicht mit unseren Uhren und unserer Zeiterfahrung erfaßt werden können.

Beide Vorgänge können wir uns im Einzelnen nicht vorstellen. Zeitlich messbare 24-Stunden-Tage sind nicht das Wesentliche des Schöpfungsglaubens, sondern daß ein intelligenter Gestalter die Welt in einer Abfolge von Schöpfungshandlungen erschaffen hat.

Die Erkenntnisse der modernen Biologie und Chemie über das Erbmolekül stehen gut im Einklang mit der Aussage der Bibel in Joh 1,1: “Am Anfang war das Wort”.

Dagegen sind sie unvereinbar mit dem Dogma der materialistischen Naturwissenschaftler, daß am Anfang die tote und blinde, aber energiereiche Materie gewesen sei.

Unideologische Naturwissenschaftler geben deshalb zu, daß sie die Entstehung des Weltalls und die Entstehung der Lebewesen nicht erklären können.

Sogar der mit einem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnete Biochemiker Manfred Eigen (81), der an die “Selbstorganisation der Materie” glaubt und diese verficht, räumte gegenüber seinem Kollegen Bruno Vollmert von der Technischen Universität Karlsruhe ein:

“Die Frage nach dem historischen wie der Entstehung des Lebens hat eine kurze und klare Antwort: Wir können es nicht wissen.”

Andere behaupten wider besseres Wissen, daß die Evolutionsideologie eine wissenschaftliche Tatsache sei – insbesondere Autoren von Biologie-Schulbüchern und nahezu alle Journalisten.

Aus den genannten Gründen ist die Evolutionsideologie nicht einmal eine Theorie – das heißt – eine viele verschiedene Beobachtungen zusammenfassende und erklärende Schau, sondern allenfalls eine untaugliche und extrem unwahrscheinliche Annahme, die nicht beweisbar ist und zu den bekannten Naturgesetzen im Widerspruch steht.

Sie ist folglich im Grunde genommen nichts weiter als irrationale Weltanschauung und Glaube von gottlosen, die vergängliche Welt absolut setzenden Naturwissenschaftlern.

So verweigerte der Evolutionsideologe Ulrich Kutschera eine öffentliche Fernseh-Debatte mit seinem Kollegen Siegfried Scherer, zu dem der CDU-Ministerpräsident Dieter Althaus von Thüringen eingeladen hatte.

Kutscheras fadenscheinige Begründung: Mit “Fundamentalisten” diskutiere er nicht.
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Saturday, Nov 15. 2008 00:19
Kunibert: @JMX: hängt von der Definition ab
Ich habe lediglich die engere Definition des Kreationismus angewendet, der man oft begegnet. Da sehe ich mich nämlich nicht als Kreationist, aber bei einer weiter gefaßten Definition dann natürlich schon.

Mir ist eigentlich nur wichtig, daß mir nicht Aussagen oder Eigenschaften angedichtet werden, mit denen mancheiner seine Kreationisten-Schublade beschriftet hat.

Deine “Kritik” an der ET in allen Ehren, aber dein argumentum ad ignorantiam ist ein logischer Fehlschluß. Die ET hat 150 Jahre erfolgreicher Forschung hinter sich, da muß schon mehr kommen, um sie zu widerlegen.

Bitte nicht mißverstehen. Meine Kritik sehe ich nicht als Widerlegung der ET, aber als Relativierung von Behauptungen, daß die ET bzgl. Makroevolution (praktisch) eine Tatsache sei. Da ist die ET nämlich auch nicht bewiesen und hat an manchen Stellen erhebliche Erklärungsprobleme – trotz (oder wegen) 150 Jahre erfolgreicher Forschung. (Es hilft hier herzlich wenig, wenn es sich jemand leicht macht und diese Punkte mit irgendwelchen viel zu simplem Erklärungen abtut, sie ignoriert oder einfach mal eben auf mögliche zukünftige Forschungsergebnisse verweist – habe ich alles schon erlebt)

denn mit reiner Sesselphilosophie kann man alles be- oder widerlegen, nur hält sich die Natur dummerweise nicht an die Vorgaben von Philosophen
Nun, das Anstellen von Überlegungen zum Ablauf der Evolution ist sicherlich zulässig, wenn die Fakten berücksichtigt werden. Mehr können ET-Anhänger oft auch nicht tun.
Friday, Nov 14. 2008 07:09
JMX: Kreationist
Kreationismus
Enthält deine Alternative eine Schöpferinstanz, bist du Kreationist.
Na, von mir aus – bei der Def. dann schon, aber Wikipedia hat eine andere Def. von Kreationismus:
“Der Kreationismus (von lat. creare “erschaffen”) ist die Auffassung, dass die wörtliche Interpretation der Heiligen Schriften der abrahamitischen Religionen (insbesondere 1. Buch Mose) die tatsächliche Entstehung von Leben und Universum beschreibt.”
Keine wörtl. Interpr. –> kein Kreationist.


Schön für dich, daß du dir eine Definition gebastelt hast, die dir die Illusion läßt, du seist kein Kreationist. Eine beliebte Strategie auch von Religiösen (“der Gott/die Religion die zu kritisierst ist ja nicht die ich glaube, deine Kritik trifft mich also nicht”).

Du weißt ja zumindest schon, daß Kreationismus etymologisch von “erschaffen” kommt. Wer also an einen Erschaffer in irgendeiner Form glaubt, ist Kreationist, ob bibeltreu oder nicht. Wenn du keiner bist, was ist deine Alternativtheorie zur Evolution?

Deine “Kritik” an der ET in allen Ehren, aber dein argumentum ad ignorantiam ist ein logischer Fehlschluß. Die ET hat 150 Jahre erfolgreicher Forschung hinter sich, da muß schon mehr kommen, um sie zu widerlegen. Richtige Forschung, denn mit reiner Sesselphilosophie kann man alles be- oder widerlegen, nur hält sich die Natur dummerweise nicht an die Vorgaben von Philosophen, was auch Leute wie z.B. Spaemann leider nicht kapieren.
Friday, Nov 14. 2008 02:21
Kunibert: @JMX: Kreationismus
Enthält deine Alternative eine Schöpferinstanz, bist du Kreationist.
Na, von mir aus – bei der Def. dann schon, aber Wikipedia hat eine andere Def. von Kreationismus:
“Der Kreationismus (von lat. creare “erschaffen”) ist die Auffassung, dass die wörtliche Interpretation der Heiligen Schriften der abrahamitischen Religionen (insbesondere 1. Buch Mose) die tatsächliche Entstehung von Leben und Universum beschreibt.”
Keine wörtl. Interpr. –> kein Kreationist.

Es ist halt so, daß die einen die paar Fossilien (die man jeweils in eine mehr oder weniger passende Reihenfolge legen kann) schon als gute Dokumentation (?Beweis?) einer (Makro-)Evolution in kleinen Schritten sehen, während für andere die klaren Abgrenzungen eher ein Indiz gegen diese kleinen Schritte sind. (-> Schöpfung, Makromutationen, etc.)

Wenn diese kl. Schritte schon nicht anhand der Foss. erkennbar sind, dann sollte es wenigstens sehr gute Erklärungen geben. Und für mich gibt es hier ein Defizit – die Erkl. sind mir (bisher) zu spekulativ, zu wenig konkret und lassen noch zu viel unbeantwortet.

@Arkanum
Merci für den Link zur chem. Evo. Kannte ich leider schon und hatte ich mir eigentlich für später aufgehoben…
Liest sich zwar ganz nett, aber die von mir angeführten Probleme werden nicht gelöst (oder angesprochen):
– z.B. daß die “gewünschten” org. Moleküle nicht rein entstehen, sondern stark verunreinigt.
– Auch das Problem mit der Chiralität sehe ich nicht als gelöst.
– etc
Führe ich gerne näher aus
Wednesday, Nov 12. 2008 15:32
Zoellibat †: Removed by the editor
Monday, Nov 10. 2008 21:09
JMX: Belief in a cruel God makes a cruel man.
Bekehren sie sich mal lieber zu Gott und Christus bevor sie umgehauen und ins Feuer der Hölle geworfen werden.

Selbst wenn es einen solchen Gott geben sollte, kann kein Mensch mit Gewissen an so einen Psychopathen glauben oder ihm “folgen”.

Any system of religion that has anything in it that shocks the mind of a child, cannot be true.

Thomas Paine
Monday, Nov 10. 2008 18:48
Arkanum/kreuts.net: Rückzugsgefechte?
Na, meinetwegen! Auch wenn man die Antworten in viel kürzerer Zeit posten könnte als persönliche Angriffe, wenn es denn Antworten gäbe.

Es gibt sie aber nicht, wie Aloah ganz richtig erkannt hat – die von ihm erwähnte Trennlinie sehen Sie einfach nicht. Selektion und Mutation sagen über die Existenz Gottes so wenig aus wie über ihr Gegenteil.
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