Der Bischof von Fulda spricht von Odysseus
Niemand soll angesichts der fortschreitenden Fehlentwicklungen später einmal sagen, daß man all das nicht gewollt habe.
(kreuz.net) Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda hat die Herstellung von Hybrid-Embryonen in einem
Beitrag für die katholische Zeitung ‘Tagespost’ als schweren Verstoß gegen die Menschenwürde bezeichnet.
Mons. Algermissen bezog sich auf ein vom britischen Unterhaus angenommenes Horror-Gesetz, das die Herstellung von Mensch-Tier-Embryonen erlaubt.
Diese auch als Chimären bezeichneten Produkte sollen angeblich bei der Erzeugung von Stammzellen “nützlich” sein.
Der Bischof ist entsetzt: “Ein Aufschrei müßte in den Ländern der EU und weltweit zu hören sein!”
Das britische Gesetz überschreite eine bis dahin akzeptierte Grenze und sei “ein auf das Schärfste zu verurteilender Verstoß gegen die Würde des Menschen.”
Die Grenze ist überschritten
Menschliches Leben werde beliebig erzeugt, zur Entnahme von Stammzellen benutzt, zum Ersatzteillager degradiert und dann vernichtet.
Der vorgegebene angeblich gute Zweck dürfe nicht um den Preis der Tötung menschlichen Lebens geschehen: “Die Grenze zur vollständigen Verzweckung ist überschritten.”
Der Bischof weiß, daß der rapide abnehmende Respekt vor der Unverfügbarkeit menschlichen Lebens schwerwiegende Konsequenzen haben wird:
“Niemand soll angesichts der fortschreitenden Fehlentwicklungen später sagen, dies habe man nicht gewollt.”
Er erinnert an die altgriechische Sage von der Heimfahrt des Odysseus nach dem trojanischen Krieg.
Dabei mußte das Schiff der Heimkehrer auch an der Insel der Sirenen – der Bestrickenden – vorbeifahren.
An den Mast gebunden
Odysseus wußte, daß sie die Seefahrer mit ihrem Gesang anzogen, um sie zu töten. Darum befiehlt er allen Leuten auf dem Schiff, sich die Ohren mit Wachs zu verstopfen.
Nur er allein wollte seine Ohren offenhalten, ließ sich aber von seinen Gefährten an den Mastbaum fesseln, weil er wußte, daß er dem Gesang aus eigener Kraft nicht hätte widerstehen können.
Als das Schiff sich der Insel nähert, ertönt nach einer anfänglichen Stille der Zaubergesang der Sirenen:
“Nur dadurch, daß sich Odysseus in Freiheit an den Mast gebunden hat, besteht er die tödliche Gefahr” – erklärt Mons. Algermissen.
Er erinnert daran, daß die Christen der ersten Jahrhunderte diese Sage immer wieder erzählt und mit der Glaubenseinsicht verbunden haben:
“Freiheit ohne feste Bindungen und Selbstbescheidung, besonders ohne Gottesbezug wird tödlich.”
Das müsse auch die heutige Forschung einsehen. Sonst verkomme sie zur Karikatur.
Mons. Algermissen bezog sich auf ein vom britischen Unterhaus angenommenes Horror-Gesetz, das die Herstellung von Mensch-Tier-Embryonen erlaubt.
Diese auch als Chimären bezeichneten Produkte sollen angeblich bei der Erzeugung von Stammzellen “nützlich” sein.
Der Bischof ist entsetzt: “Ein Aufschrei müßte in den Ländern der EU und weltweit zu hören sein!”
Das britische Gesetz überschreite eine bis dahin akzeptierte Grenze und sei “ein auf das Schärfste zu verurteilender Verstoß gegen die Würde des Menschen.”
Die Grenze ist überschritten
Menschliches Leben werde beliebig erzeugt, zur Entnahme von Stammzellen benutzt, zum Ersatzteillager degradiert und dann vernichtet.
Der vorgegebene angeblich gute Zweck dürfe nicht um den Preis der Tötung menschlichen Lebens geschehen: “Die Grenze zur vollständigen Verzweckung ist überschritten.”
Der Bischof weiß, daß der rapide abnehmende Respekt vor der Unverfügbarkeit menschlichen Lebens schwerwiegende Konsequenzen haben wird:
“Niemand soll angesichts der fortschreitenden Fehlentwicklungen später sagen, dies habe man nicht gewollt.”
Er erinnert an die altgriechische Sage von der Heimfahrt des Odysseus nach dem trojanischen Krieg.
Dabei mußte das Schiff der Heimkehrer auch an der Insel der Sirenen – der Bestrickenden – vorbeifahren.
An den Mast gebunden
Odysseus wußte, daß sie die Seefahrer mit ihrem Gesang anzogen, um sie zu töten. Darum befiehlt er allen Leuten auf dem Schiff, sich die Ohren mit Wachs zu verstopfen.
Nur er allein wollte seine Ohren offenhalten, ließ sich aber von seinen Gefährten an den Mastbaum fesseln, weil er wußte, daß er dem Gesang aus eigener Kraft nicht hätte widerstehen können.
Als das Schiff sich der Insel nähert, ertönt nach einer anfänglichen Stille der Zaubergesang der Sirenen:
“Nur dadurch, daß sich Odysseus in Freiheit an den Mast gebunden hat, besteht er die tödliche Gefahr” – erklärt Mons. Algermissen.
Er erinnert daran, daß die Christen der ersten Jahrhunderte diese Sage immer wieder erzählt und mit der Glaubenseinsicht verbunden haben:
“Freiheit ohne feste Bindungen und Selbstbescheidung, besonders ohne Gottesbezug wird tödlich.”
Das müsse auch die heutige Forschung einsehen. Sonst verkomme sie zur Karikatur.
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Sunday, Nov 9. 2008 10:16
Seefeldt: Der 9.November 1989
Am 9.XI.1989 fiel die Berliner Mauer. SED-Politbüromitglied Schabowski erklärte auf einer im DDR-Fernsehen
übertragenen Pressekonferenz die sofortige Gewährung der Reisefreiheit, wonach Tausende zu den Grenzübergangsstellen
strömten. Beginnend mit dem Übergang Bornholmer Straße öffneten sich für die “DDR”-Bürger damit
die Berliner Mauer und die anderen innerdeutschen Grenzen.
Das war ein Tag der Freiheit, ein so schöner Tag, ein so herrlicher Tag, der verdient, im Gedächtnis behalten zu werden. Ein Tag, für den wir Deutsche Gott innigst danken sollten.
Das war ein Tag der Freiheit, ein so schöner Tag, ein so herrlicher Tag, der verdient, im Gedächtnis behalten zu werden. Ein Tag, für den wir Deutsche Gott innigst danken sollten.
Sunday, Nov 9. 2008 02:49
Ökonom: 70ster Jahrestag: 9. November 1938
8.11.2008
“Mehr zu Bruch gegangen als nur Scheiben”
Erzbischof Zollitsch mahnt zur Erinnerung an Novemberpogrome
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch hat gemahnt, die Erinnerung an die Novemberpogrome von 1938 wachzuhalten. “Für die Juden klafft da bis heute eine riesige Wunde”, sagte der Freiburger Erzbischof der Katholischen Nachrichten-Agentur. Deshalb sei es wichtig, Zeichen zu setzen, “indem wir auch 70 Jahre danach dieser furchtbaren Ereignisse gedenken und sie nicht einfach wegwischen”.
Die Versöhnung sei auch für die Kirche eine “ganz wichtige Aufgabe”…
Deshalb gebe es zum 70. Jahrestag des 9. Novembers zahlreiche Gedenkfeiern und Gottesdienste. “Dort wollen wir unser eigenes Versagen vor Gott tragen”, erklärte Zollitsch. Zugleich wolle die Kirche damit verdeutlichen, “dass wir daraus lernen und dass wir zur Versöhnung entscheidend beitragen wollen”. Positiv bewertete der Konferenzvorsitzende, dass es wieder “tragfähige und belastbare” Brücken zwischen Juden und Christen gibt. “Wir schauen auf eine bessere gemeinsame Zukunft”, sagte Zollitsch.
Zugleich wandte sich der Erzbischof gegen den verharmlosenden Begriff der sogenannten Reichskristallnacht, “denn es ist ja viel mehr zu Bruch gegangen als nur rein äußerlich ein paar Scheiben”.
“Mehr zu Bruch gegangen als nur Scheiben”
Erzbischof Zollitsch mahnt zur Erinnerung an Novemberpogrome
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch hat gemahnt, die Erinnerung an die Novemberpogrome von 1938 wachzuhalten. “Für die Juden klafft da bis heute eine riesige Wunde”, sagte der Freiburger Erzbischof der Katholischen Nachrichten-Agentur. Deshalb sei es wichtig, Zeichen zu setzen, “indem wir auch 70 Jahre danach dieser furchtbaren Ereignisse gedenken und sie nicht einfach wegwischen”.
Die Versöhnung sei auch für die Kirche eine “ganz wichtige Aufgabe”…
Deshalb gebe es zum 70. Jahrestag des 9. Novembers zahlreiche Gedenkfeiern und Gottesdienste. “Dort wollen wir unser eigenes Versagen vor Gott tragen”, erklärte Zollitsch. Zugleich wolle die Kirche damit verdeutlichen, “dass wir daraus lernen und dass wir zur Versöhnung entscheidend beitragen wollen”. Positiv bewertete der Konferenzvorsitzende, dass es wieder “tragfähige und belastbare” Brücken zwischen Juden und Christen gibt. “Wir schauen auf eine bessere gemeinsame Zukunft”, sagte Zollitsch.
Zugleich wandte sich der Erzbischof gegen den verharmlosenden Begriff der sogenannten Reichskristallnacht, “denn es ist ja viel mehr zu Bruch gegangen als nur rein äußerlich ein paar Scheiben”.
Sunday, Nov 9. 2008 01:33
Katakombe: Video: Fulda gegen Nazis – Ein Beispiel für Deutschland
Sunday, Nov 9. 2008 01:19
Ökonom: 70 Jahre seit dem 9. November 1938
Am heutigen Tag gedenken wir der Opfer des beispiellosen Holocaust!
Herr, verzeihe die Schuld des deutschen Volkes!
Herr, gib uns die Kraft zum Widerstand gegen den Ungeist, der leider auch heute noch auftritt!
Herr, verzeihe die Schuld des deutschen Volkes!
Herr, gib uns die Kraft zum Widerstand gegen den Ungeist, der leider auch heute noch auftritt!
Sunday, Nov 9. 2008 01:07
Beweihräucherer: Removed by the editor
Saturday, Nov 8. 2008 20:03
Katakombe: Removed by the editor
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