Für politisch korrekte Textänderungen gab es Aufkleber
Die Bischöfe haben ihre Autorität auch dadurch ruiniert, daß sie selber dem Papst nicht gehorsam sind. Ein gerade aktuelles Beispiel.

Mitte Oktober veröffentlichte der Geistliche einen Brief an seinen Bischof:
“Vor fast genau zwei Jahren haben Sie – so habe ich damals den Medien entnommen – vom Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst, Francis Kardinal Arinze, einen Brief erhalten” – beginnt der Priester sein Schreiben.
Er erinnert den Bischof daran, daß der Kardinal damals ausdrücklich im Auftrag des Heiligen Vaters schrieb:
“In dem Brief wurde in aller Kürze dargelegt, warum eine Korrektur der Übersetzung der Wandlungsworte wünschenswert ist.”
Unbeschadet der Gültigkeit der Messe bei Verwendung der Formel »für alle« in den Wandlungsworten, wo es im Lateinischen »pro multis« heiße, gebe es »viele Argumente dafür, die traditionelle Formel »pro multis« noch präziser zu übersetzen«.
Der Blog zitiert weiter aus dem Brief des Kardinals:
“Die Bischofskonferenzen derjenigen Länder, bei denen die Formel »für alle« oder eine ähnliche Formel in Gebrauch war, werden daher gebeten, den Gläubigen in den nächsten ein bis zwei Jahren eine geeignete Katechese anzubieten, damit sie auf die Einführung einer präzisen landessprachlichen Übersetzung der Formel des »pro multis« vorbereitet werden.”
“Das ist jetzt, wie erwähnt, zwei Jahre her” – resümiert der Priester.
Ihm sei “leider nicht bekannt”, daß der Bischof persönlich oder die Deutsche Bischofskonferenz in dieser Zeit der Bitte nachgekommen sei, geeignete Katechesen anzubieten:
“Auch ist mir kein Bemühen Ihrerseits in Erinnerung, für eine genauere Übersetzung zu sorgen.”
Der Bischof werde vielleicht einwenden, daß ein neues Meßbuch in Vorbereitung sei und mit dessen Herausgabe der Zeitpunkt kommen werde:
“Aber zum einen frage ich Sie, wann das denn sein wird – es verzögert sich seit Jahren, oder wird verzögert –, und zum anderen, ob denn eine zeitlich gestreckte Vorbereitungskatechese nicht jetzt schon wünschenswert wäre.”
Der Priester schlägt auch vor, die bessere Übersetzung schon jetzt einzuführen:
“Ich erinnere mich gut, daß wir vor einigen Jahren alle Stellen im Gotteslob, wo nur von »Brüdern« die Rede war, mit politisch korrekten Wendungen überkleben mußten.”
Damals sei allen Pfarreien ein Set mit Aufklebern zur Verfügung gestellt worden: “Das ist sicher auch problemlos mit den Meßbüchern möglich.”
Darum würde er gerne mit bischöflicher Erlaubnis das “für alle” durch einen “für viele”-Aufkleber ersetzen:
“Mich persönlich bringt die »für alle«- Übersetzung mehr und mehr in Gewissenskonflikte. Bei jeder Feier der Heiligen Messe muß ich daran denken, wie es eigentlich besser heißen müßte.”
Fazit: “Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir – und vielen anderen – in diesem Gewissenskonflikt helfen würden und sich mit der Antwort auf diesen Brief keine zwei Jahre Zeit ließen.”
Unter dem Brieftext schreibt der Priester einen persönlichen Kommentar:
“Leider fehlt mir noch der Mut, den Brief abzuschicken. Und vielleicht ist er ja auch zu frech…”
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Thursday, Nov 20. 2008 22:40
Seefeldt: Vor- und Zusatz gehören untrennbar zusammen, …
und von Gotthard wurde der Zusatz ständig unterschlagen, und insofern war das durchaus falsch.
Damit und mit den Angriffen auf Elijahu deutete er schon an, die Allerlösungshäresie zu vertreten.
Dagegen wehrte sich Elijahu, und dagegen wehrte auch ich mich, und sowohl clar col als auch Forist “Benedikt” unterstützten Gotthard, obwohl es dafür keinen Grund gab.
Eine korrekte Unterweisung des Kirchenvolkes ist immer gut, in der heiligen Messe aber nicht so einfach unterzubringen; für das Wandlungswort genügt aber die richtige Übersetzung, nämlich daß Christi Blut für viele vergossen wird, eben nicht für alle – so, wie es ja auch Papst Benedikt XVI. schon lange fordert.
Mit dem richtig übersetzten Wandlungswort wird bereits sehr viel gewonnen, werden viele Mißverständnisse beseitigt oder erst gar nicht aufkommen gelassen.
Damit und mit den Angriffen auf Elijahu deutete er schon an, die Allerlösungshäresie zu vertreten.
Dagegen wehrte sich Elijahu, und dagegen wehrte auch ich mich, und sowohl clar col als auch Forist “Benedikt” unterstützten Gotthard, obwohl es dafür keinen Grund gab.
Eine korrekte Unterweisung des Kirchenvolkes ist immer gut, in der heiligen Messe aber nicht so einfach unterzubringen; für das Wandlungswort genügt aber die richtige Übersetzung, nämlich daß Christi Blut für viele vergossen wird, eben nicht für alle – so, wie es ja auch Papst Benedikt XVI. schon lange fordert.
Mit dem richtig übersetzten Wandlungswort wird bereits sehr viel gewonnen, werden viele Mißverständnisse beseitigt oder erst gar nicht aufkommen gelassen.
Thursday, Nov 20. 2008 18:26
Benedikt: Nur das…
…dieser Zusatz eben von niemandem hier ausgeschlossen wurde. Insofern war es nichts Falsches.
Sie sagen: “Die beiden Aussagen gehören zusammen, keine ist für sich alleine vollständig.”
Es ist ja nun nicht möglich, anstelle der Wandlungsworte eine kleine Dogmatikvorlesung zu halten. Es kommt daher mE auf die korrekte Unterweisung des Kirchenvolkes an, mit der es allerdings bisweilen nicht weit her ist, wie jeder weiß.
Sie sagen: “Die beiden Aussagen gehören zusammen, keine ist für sich alleine vollständig.”
Es ist ja nun nicht möglich, anstelle der Wandlungsworte eine kleine Dogmatikvorlesung zu halten. Es kommt daher mE auf die korrekte Unterweisung des Kirchenvolkes an, mit der es allerdings bisweilen nicht weit her ist, wie jeder weiß.
Thursday, Nov 20. 2008 17:39
Seefeldt: Der entscheidende Zusatz …
ist beispielsweise im Tridentinum zu finden:
so empfangen doch nicht alle die Wohltat seines Todes; sondern nur diejenigen, welchen das Verdienst seines Leidens mitgeteilt wird.
Dazu ja auch Christi eigene Worte im Einsetzungsbericht:
mein Blut, das für viele vergossen wird
Auf diese Übersetzung besteht ja auch Papst Benedikt XVI.
Die beiden Aussagen gehören zusammen, keine ist für sich alleine vollständig.
Das heißt: Gott gibt jedem Menschen die Möglichkeit, in den Himmel zu kommen, aber nicht jeder Mensch ergreift die Möglichkeit, und Gott holt nicht alle Menschen in den Himmel.
Die Behauptung von der Allerlösung ist ebenso Häresie wie die (hier nicht erfolgte) Behauptung, daß Gott von vornherein Menschen verstößt.
so empfangen doch nicht alle die Wohltat seines Todes; sondern nur diejenigen, welchen das Verdienst seines Leidens mitgeteilt wird.
Dazu ja auch Christi eigene Worte im Einsetzungsbericht:
mein Blut, das für viele vergossen wird
Auf diese Übersetzung besteht ja auch Papst Benedikt XVI.
Die beiden Aussagen gehören zusammen, keine ist für sich alleine vollständig.
Das heißt: Gott gibt jedem Menschen die Möglichkeit, in den Himmel zu kommen, aber nicht jeder Mensch ergreift die Möglichkeit, und Gott holt nicht alle Menschen in den Himmel.
Die Behauptung von der Allerlösung ist ebenso Häresie wie die (hier nicht erfolgte) Behauptung, daß Gott von vornherein Menschen verstößt.
Thursday, Nov 20. 2008 15:34
Benedikt: @ Seefeldt
Sparen Sie sich doch den langen Text. Erklären Sie den Unterschied zwischen diesen beiden Äußerungen:
Gotthard: “Es ist ein Dogma des Glaubens, dass Christus für alle Männer und Frauen am Kreuz gestorben ist.”
Konzil von Trient: “Allein, obwohl derselbe für alle (2 Kor 5,14) gestorben ist;”
Erstere wurde von Ihnen zu einem Bekenntnis zur Allerlösung erklärt. Was ist dann die zweite?
Gotthard: “Es ist ein Dogma des Glaubens, dass Christus für alle Männer und Frauen am Kreuz gestorben ist.”
Konzil von Trient: “Allein, obwohl derselbe für alle (2 Kor 5,14) gestorben ist;”
Erstere wurde von Ihnen zu einem Bekenntnis zur Allerlösung erklärt. Was ist dann die zweite?
Wednesday, Nov 19. 2008 23:23
Seefeldt: totale Begriffsstutzigkeit des Foristen “Benedikt”
Einmal mehr verrät der Forist “Benedikt” sein total blödes Auffassungsunvermögen.
Der Streitgegenstand in dieser Reihe ist die Häresie der Allerlösung, vor allem vertreten durch Gotthard, teilweise auch durch clar col, indem die notwendige Einschränkung unterschlagen wurde, daß das an alle gerichtete Angebot der Erlösung nicht von allen Menschen angenommen wird.
Diese Einschränkung ist der entscheidende Punkt, und genau diese Einschränkung verlangt ja auch Papst Benedikt XVI.
Daß ich immer wieder betonte, Christi Tod wäre ein Erlösungsangebot an alle gewesen, kann jeder hier nachlesen. Aber es darf dabei eben nicht unterschlagen werden, daß nicht alle Menschen dieses Angebot annehmen, und deswegen Christus eben nur für viele, nicht für alle starb.
Es kommen eben nicht alle Menschen in den Himmel.
Darum geht es hier und ging es von Anfang an.
Gotthard hat kein einziges Mal die Erlösungeinschränkung erwähnt, und damit unterbreitete er die Allerlösungshäresie.
Das Konzil von Trient widersprach sich keineswegs – wie auch? Nur hat Forist “Benedikt” wieder einmal nichts verstanden, wie bei ihm so üblich.
Der Streitgegenstand in dieser Reihe ist die Häresie der Allerlösung, vor allem vertreten durch Gotthard, teilweise auch durch clar col, indem die notwendige Einschränkung unterschlagen wurde, daß das an alle gerichtete Angebot der Erlösung nicht von allen Menschen angenommen wird.
Diese Einschränkung ist der entscheidende Punkt, und genau diese Einschränkung verlangt ja auch Papst Benedikt XVI.
Daß ich immer wieder betonte, Christi Tod wäre ein Erlösungsangebot an alle gewesen, kann jeder hier nachlesen. Aber es darf dabei eben nicht unterschlagen werden, daß nicht alle Menschen dieses Angebot annehmen, und deswegen Christus eben nur für viele, nicht für alle starb.
Es kommen eben nicht alle Menschen in den Himmel.
Darum geht es hier und ging es von Anfang an.
Gotthard hat kein einziges Mal die Erlösungeinschränkung erwähnt, und damit unterbreitete er die Allerlösungshäresie.
Das Konzil von Trient widersprach sich keineswegs – wie auch? Nur hat Forist “Benedikt” wieder einmal nichts verstanden, wie bei ihm so üblich.
Wednesday, Nov 19. 2008 18:27
Benedikt: @ Seefeldt
Sie leiden an einer beängstigenden Begriffstutzigkeit.
Also nochmal.
Gotthard: “Es ist ein Dogma des Glaubens, dass Christus für alle Männer und Frauen am Kreuz gestorben ist.”
Konzil von Trient: “Allein, obwohl derselbe für alle (2 Kor 5,14) gestorben ist;”
Meint ersteres die Allerlösung, so lehrt auch das Konzil von Trient die Allerlösung, wobei es sich im Nachsatz gleich selbst widerspricht.
Das ist eigetnlich ganz leicht zu verstehen, nurSie kapieren es nicht – auch nach wochenlanger Erklärung nicht. Wie gesagt: Begriffsstutzigkeit.
Also nochmal.
Gotthard: “Es ist ein Dogma des Glaubens, dass Christus für alle Männer und Frauen am Kreuz gestorben ist.”
Konzil von Trient: “Allein, obwohl derselbe für alle (2 Kor 5,14) gestorben ist;”
Meint ersteres die Allerlösung, so lehrt auch das Konzil von Trient die Allerlösung, wobei es sich im Nachsatz gleich selbst widerspricht.
Das ist eigetnlich ganz leicht zu verstehen, nurSie kapieren es nicht – auch nach wochenlanger Erklärung nicht. Wie gesagt: Begriffsstutzigkeit.
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