Dann ist das Mysterium futsch
Ein bekannter äthiopischer Prinz ist von Papst Benedikt XVI. begeistert. Den Katholiken rät er zu mehr Ehrfurcht, mehr Weihrauch und mehr Gold.
(kreuz.net) Der äthiopische Prinz Asfa-Wossen Asserate (60) glaubt, daß die Europäer von den Afrikanern
deren “tiefe Spiritualität” abschauen könnten.
Das erklärte der Prinz kürzlich vor der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.
In Äthiopien seien die Kirchen voll – “aber nicht mit Greisen, sondern mit jungen Leuten”.
Prinz Asfa-Wossen lebt seit vierzig Jahren in Deutschland. Er gehört der äthiopisch-orthodoxen Gemeinschaft an.
Der Unternehmensberater und Buchautor wurde im Jahr 2003 durch sein feinsinniges Buch “Manieren” bekannt.
Nach Ansicht des Prinzen könnten die Äthiopier umgekehrt von den Europäern Disziplin lernen.
Er erwähnt in dem Interview auch das Dogma des päpstlichen Primats: “Wenn es einen Papst gegeben hat, der uns unmißverständlich gezeigt hat, daß das nicht das größte Anliegen der katholischen Kirche ist, dann ist es Papst Benedikt XVI.”
Der gegenwärtige Papst habe nicht umsonst die Tiara in seinem Wappen weggelassen und statt dessen die Mitra verwendet.
In dem Interview erzählt der äthiopische Prinz auch von einem “Wunder”.
Kürzlich hat sich die äthiopisch-orthodoxe Kirche mit dem koptischen Papst Shenuda (85) versöhnt. Als das koptische Oberhaupt nach Äthiopien kam, war in einem Regenbogen ein großes Kreuz zu sehen:
“Der ‘Britische Rundfunk’ hat mindestens 15 Minuten darüber berichtet” – freut sich Prinz Asfa-Wossen Asserate.
Weinender Priester
Angesprochen auf die Heilige Messe sagte der Prinz, daß ihm der Umgang mit dem Allerheiligsten “von größter Wichtigkeit” ist:
“Die Ehrfurcht, die ein orthodoxer Christ gegenüber der Eucharistie zeigt, spielt so eine große Rolle, daß es sich mir als Sünder verbietet, die Hostie anzunehmen.
Als ich zum ersten Mal 1991 wieder nach Äthiopien kam, ging ich in die Kirche, die mein Großvater erbaut hatte, um Dank zu sagen.
Als ich dem Priester sagte, ich würde gerne die Kommunion empfangen, fing er an zu weinen: »Das können Sie uns nicht antun. Sie sind doch noch zu jung dafür!«
Wenn ein Äthiopier zur Kommunion geht, hat er nicht nur gebeichtet, sondern er sagt allen weltlichen Dingen ab. Das ist ein Zeichen, wie man diesem heiligen Akt gegenübersteht. Das vermissen wir natürlich in der modernen Kirche Europas.”
Wenn man einmal Tageslicht in ein Mysterium bringe, dann sei das Mysterium nicht mehr da – so Asfa-Wossen Asserate: “Dann gibt es nichts Heiliges, nichts Übernatürliches.”
Papst Benedikt XVI. fördere das Heilige: “Sehen Sie doch, wie er sich anzieht, wie er zum Beispiel dieses wunderbare Pallium getragen hat.”
Die Kirche müsse Pracht entfalten – weiß Asfa-Wossen Asserate.
Es falle den Menschen schwer, überhaupt diese geistige Welt zu erreichen. Die orthodoxe Gemeinschaft benütze nach wie vor viel Symbolik:
“Sie verbrennt doppelt soviel Weihrauch wie die katholische Kirche, haben doppelt soviel Gold wie die katholische Kirche.”
Papst Benedikt XVI. betrachtet Asfa-Wossen Asserate als den “intellektuellsten Papst, den wir seit Jahrhunderten haben”.
Der Prinz hofft, daß auch die orthodoxe Gemeinschaft “von diesem großen Kirchenlehrer” Gebrauch machen wird.
Das erklärte der Prinz kürzlich vor der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.
In Äthiopien seien die Kirchen voll – “aber nicht mit Greisen, sondern mit jungen Leuten”.
Prinz Asfa-Wossen lebt seit vierzig Jahren in Deutschland. Er gehört der äthiopisch-orthodoxen Gemeinschaft an.
Der Unternehmensberater und Buchautor wurde im Jahr 2003 durch sein feinsinniges Buch “Manieren” bekannt.
Nach Ansicht des Prinzen könnten die Äthiopier umgekehrt von den Europäern Disziplin lernen.
Er erwähnt in dem Interview auch das Dogma des päpstlichen Primats: “Wenn es einen Papst gegeben hat, der uns unmißverständlich gezeigt hat, daß das nicht das größte Anliegen der katholischen Kirche ist, dann ist es Papst Benedikt XVI.”
Der gegenwärtige Papst habe nicht umsonst die Tiara in seinem Wappen weggelassen und statt dessen die Mitra verwendet.
In dem Interview erzählt der äthiopische Prinz auch von einem “Wunder”.
Kürzlich hat sich die äthiopisch-orthodoxe Kirche mit dem koptischen Papst Shenuda (85) versöhnt. Als das koptische Oberhaupt nach Äthiopien kam, war in einem Regenbogen ein großes Kreuz zu sehen:
“Der ‘Britische Rundfunk’ hat mindestens 15 Minuten darüber berichtet” – freut sich Prinz Asfa-Wossen Asserate.
Weinender Priester
Angesprochen auf die Heilige Messe sagte der Prinz, daß ihm der Umgang mit dem Allerheiligsten “von größter Wichtigkeit” ist:
“Die Ehrfurcht, die ein orthodoxer Christ gegenüber der Eucharistie zeigt, spielt so eine große Rolle, daß es sich mir als Sünder verbietet, die Hostie anzunehmen.
Als ich zum ersten Mal 1991 wieder nach Äthiopien kam, ging ich in die Kirche, die mein Großvater erbaut hatte, um Dank zu sagen.
Als ich dem Priester sagte, ich würde gerne die Kommunion empfangen, fing er an zu weinen: »Das können Sie uns nicht antun. Sie sind doch noch zu jung dafür!«
Wenn ein Äthiopier zur Kommunion geht, hat er nicht nur gebeichtet, sondern er sagt allen weltlichen Dingen ab. Das ist ein Zeichen, wie man diesem heiligen Akt gegenübersteht. Das vermissen wir natürlich in der modernen Kirche Europas.”
Wenn man einmal Tageslicht in ein Mysterium bringe, dann sei das Mysterium nicht mehr da – so Asfa-Wossen Asserate: “Dann gibt es nichts Heiliges, nichts Übernatürliches.”
Papst Benedikt XVI. fördere das Heilige: “Sehen Sie doch, wie er sich anzieht, wie er zum Beispiel dieses wunderbare Pallium getragen hat.”
Die Kirche müsse Pracht entfalten – weiß Asfa-Wossen Asserate.
Es falle den Menschen schwer, überhaupt diese geistige Welt zu erreichen. Die orthodoxe Gemeinschaft benütze nach wie vor viel Symbolik:
“Sie verbrennt doppelt soviel Weihrauch wie die katholische Kirche, haben doppelt soviel Gold wie die katholische Kirche.”
Papst Benedikt XVI. betrachtet Asfa-Wossen Asserate als den “intellektuellsten Papst, den wir seit Jahrhunderten haben”.
Der Prinz hofft, daß auch die orthodoxe Gemeinschaft “von diesem großen Kirchenlehrer” Gebrauch machen wird.
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Wednesday, Nov 12. 2008 17:32
Oba †: Removed by the editor
Sunday, Nov 9. 2008 20:45
Gerhard Paschedag: 70. Jahrestages der Reichsprogromnacht
Es ist 70 Jahre her! Viele Menschen die man heute daran erinnern möchte, waren bei Kriegsende noch Kinder
und viele sind erst später geboren! Wir müssen hierbei aufpassen, das Heute nicht zu vergessen. Und
das ist schleichend und schon schlimm genug! Ich nenne: Abtreibung = Kleinstkindtötungen z. Z. 12Mio
Kinder seit 1973.
Pornographie = Entwürdigung des Menschen, Homosexualität. Genderideologie und die schleichende Antichristliche Islamisierung. Hinzu kommt ein breiter Glaubensverlust.
Pornographie = Entwürdigung des Menschen, Homosexualität. Genderideologie und die schleichende Antichristliche Islamisierung. Hinzu kommt ein breiter Glaubensverlust.
Sunday, Nov 9. 2008 15:09
kreuzchorsänger: Gedenken an die unschuldigen Opfer des teuflischen Zivilisationsbruches vor 70 Jahren in Deutschlan…
Sunday, Nov 9. 2008 14:43
Franz Kappes: @Katakombe
Der Fuldaer Bischof ist zum Glück nicht meiner.
Sunday, Nov 9. 2008 14:42
Katakombe: Removed by the editor
Sunday, Nov 9. 2008 14:31
Ökonom: 9. November: Der Papst mit allen Christen gegen die Naziverbrecher!!!!
Sonntag, 09. November 2008, 13:30 Uhr
Papst verurteilt Grauen der Reichsprogromnacht
Papst Benedikt XVI. hat anlässlich des 70. Jahrestages der Reichsprogromnacht die systematische Judenverfolgung im dritten Reich verurteilt und erklärt, ein solches Grauen dürfe niemals wieder geschehen. Läden, Büros, Wohnungen und Synagogen seien angegriffen und zerstört worden und zahlreiche Menschen getötet worden, sagte der Papst am Sonntag in einer Messe in Rom. Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 sei der Anstoß der deutschen Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten gewesen, die in der Shoah endete. Bürger müssten sich überall gegen Antisemitismus und Diskriminierung engagieren.
Papst verurteilt Grauen der Reichsprogromnacht
Papst Benedikt XVI. hat anlässlich des 70. Jahrestages der Reichsprogromnacht die systematische Judenverfolgung im dritten Reich verurteilt und erklärt, ein solches Grauen dürfe niemals wieder geschehen. Läden, Büros, Wohnungen und Synagogen seien angegriffen und zerstört worden und zahlreiche Menschen getötet worden, sagte der Papst am Sonntag in einer Messe in Rom. Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 sei der Anstoß der deutschen Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten gewesen, die in der Shoah endete. Bürger müssten sich überall gegen Antisemitismus und Diskriminierung engagieren.
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