Ein Vorbild für alle
Warum fährt die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in Lourdes auf der Überholspur? Von Hw. Tim Finigan.

Der Weblog gibt auch Links auf einige wunderschöne Photographien vom Hochamt, vom Rosenkranz und von der Eucharistischen Anbetung in der Untergrund-Basilika in Lourdes, die dem Heiligen Papst Pius X. geweiht ist.
Diese Basilika wurde von der Piusbruderschaft wohl nur deshalb benützt, weil sie das einzige Gotteshaus in Lourdes ist, das groß genug ist, um die Massen der altgläubigen Pilger aufzunehmen.
Wenn ich diese Bilder sehe, frage ich mich, warum die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. die Erlaubnis bekommt, in aller Freiheit solche liturgischen Anlässe in Lourdes zu veranstalten, während gewöhnliche Pilgergruppen, die es wünschen, in dem Wallfahrtsort im Alten Ritus zu zelebrieren mit Schwierigkeiten und Hindernissen konfrontiert werden.
Ich möchte klarstellen, daß ich überhaupt keine Einwände dagegen habe, daß die Piusbruderschaft ihre Messen und andere geistliche Veranstaltungen in Lourdes abhält.
Deren Gläubige sind wegen ihrer katholischer Andacht und angesichts einer vorwiegend jungen Anhängerschaft ein Vorbild, das die anderen Pilger beeindruckt.
Doch wenn es die Absicht von ‘Summorum Pontificum’ war, einen freieren Gebrauch des Alten Ritus ohne bürokratische Restriktionen zu ermöglichen, dann sollte es allen Gruppen möglich sein, in den Kapellen, die in dem Wallfahrtsort für die Pilger bereitgestellt werden, die Alte Messe zu zelebrieren.
Der Verfasser ist Pfarrer der Gemeinde Our Lady of the Rosary in der Londoner Vorstadt Blackfen. Er betreibt den bekannten Weblog ‘The Hermeneutic of Continuity’.
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Wednesday, Nov 12. 2008 17:27
Oba †: Removed by the editor
Wednesday, Nov 12. 2008 16:23
Zoellibat †: Removed by the editor
Saturday, Nov 8. 2008 17:03
www.catholicwarriors.com: @Stephanus
Ja, eine schneidige Militärkapelle hat schon was.
Da werden auch bei mir alte Erinnerungen wach.
Da werden auch bei mir alte Erinnerungen wach.
Saturday, Nov 8. 2008 16:49
Stephanus: Da werden doch Erinnerungen wach,
nur kam mir damals vor vielen Jahren dieser unterirdischen Bau weniger festlich vor.
ca. 20.000 Soldatenröcke sind halt doch nicht zu vergleichen mit entsprechendem Schmuck an Blumen und Kerzen und entsprechender Altarraumgestaltung wie auf diesen Bildern zu sehen.
Was von damals vordergründig blieb, sind die 1a-Klänge des hervorragend aufgestellen Heeresmusikkorps 4 aus Regensburg, die die meisten liturgischen Handlungen begleiteten.
Das wurde weltumspannend lobend von den jeweiligen militärischen Medien hervorgehoben.
Ein Lob für Deutschland, ein Lob der Bundeswehr gemäß dem Motto: Wo man singt, da laß dich nieder: böse Menschen kennen keine Lieder!!!
Leider waren wir damals nur eine handvoll “altgläubiger” Dienstgrade die sich in den Räumen der Pribru-Kapelle, mit einer erstaunlichen Anzahl Angehöriger, vor allem der französischen Armee, austauschen durften.
+++
Jedenfalls ist uns seit jenen Tagen wieder vermehrt bewußt, wie völkerverbindend katholische Kirche sein kann. Und das ohne die jeweiligen nationalen Schwerpunkte zu verstümmeln.
Das unterscheidet Katholische Kirche von der politisch angestrebten “One-World”.
Die katholische Kirche eint ohne die Völkerschaften in ihrer Vielfalt einzugrenzen, zeigt damit trotzdem mahnend auf: das jeder seinen Nächsten, egal woher dieser kommt, als Bruder in Christus anzunehmen hat.
Die Soldatenwallfahrt nach Lourdes ist daher das gelebte: Frieden schaffen- ohne Waffen!!!
ca. 20.000 Soldatenröcke sind halt doch nicht zu vergleichen mit entsprechendem Schmuck an Blumen und Kerzen und entsprechender Altarraumgestaltung wie auf diesen Bildern zu sehen.
Was von damals vordergründig blieb, sind die 1a-Klänge des hervorragend aufgestellen Heeresmusikkorps 4 aus Regensburg, die die meisten liturgischen Handlungen begleiteten.
Das wurde weltumspannend lobend von den jeweiligen militärischen Medien hervorgehoben.
Ein Lob für Deutschland, ein Lob der Bundeswehr gemäß dem Motto: Wo man singt, da laß dich nieder: böse Menschen kennen keine Lieder!!!
Leider waren wir damals nur eine handvoll “altgläubiger” Dienstgrade die sich in den Räumen der Pribru-Kapelle, mit einer erstaunlichen Anzahl Angehöriger, vor allem der französischen Armee, austauschen durften.
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Jedenfalls ist uns seit jenen Tagen wieder vermehrt bewußt, wie völkerverbindend katholische Kirche sein kann. Und das ohne die jeweiligen nationalen Schwerpunkte zu verstümmeln.
Das unterscheidet Katholische Kirche von der politisch angestrebten “One-World”.
Die katholische Kirche eint ohne die Völkerschaften in ihrer Vielfalt einzugrenzen, zeigt damit trotzdem mahnend auf: das jeder seinen Nächsten, egal woher dieser kommt, als Bruder in Christus anzunehmen hat.
Die Soldatenwallfahrt nach Lourdes ist daher das gelebte: Frieden schaffen- ohne Waffen!!!
Thursday, Nov 6. 2008 02:47
Beweihräucherer: Breaking News: 10 000 geschafft
Wednesday, Nov 5. 2008 22:42
sacerdos helveticus: FSSPX in Lourdes
Die ausführlichen Fotostrecken auf fsspx.info belegen: Am Sonntag, 26. Oktober fand das Hochamt in der Basilika St.Pius X. statt. Zelebrant war der Schweizer P. Niklaus Pfluger. Die vier Weihbischöfe waren in Chorkleidung anwesend, die Predigt hielt der Generalobere Weihbischof Fellay. Auch am Tag davor fand die Hl. Messe in der unterirdischen Pius-Basilika statt, es zelebrierte der Regens des amerikanischen Priesterseminars der Bruderschaft, auch hier waren die vier Weihbischöfe in Chorkleidung anwesend.
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