Noch ein Papst, der nicht lesen kann?
Daß Benedikt XVI. nicht wußte, was ihm sein Kardinalsstaatssekretär im Fall Sankt Pölten zur Unterschrift vorlegte, ist nicht nur deshalb unwahrscheinlich, weil der Doktorvater eines Hauptbeteiligten im Skandal der päpstliche Privatsekretär selber war.
(kreuz.net, St. Pölten) Kürzlich ist ein Buch erschienen, das sich mit den Homo-Skandalen beschäftigt,
die im Juli 2004 Leitung und Belegschaft des Priesterseminars der Diözese Sankt Pölten erschütterten.
Das Werk ist von Reinhard Dörner herausgegeben und steht unter dem Titel “Der Wahrheit die Ehre! Der Skandal von St. Pölten”. Erschienen ist es bei ‘Books on Demand’ in Norderstedt.
Der Journalist Patrick Bahners hat sich am 18. August in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ mit der Neuerscheinung beschäftigt.
Er weist darauf hin, daß auf der Webseite von Mons. Kurt Krenn, die vom Sankt Pöltner Moraltheologen Joseph Spindelböck betrieben wird, eine kritische Besprechung des Buches erschienen ist: “Das wird die Autoren in ihrer Theorie einer Verschwörung nur bestärken”.
Die Autoren deuten an, daß ihr Held, Bischof Kurt Krenn, der nicht mehr öffentlich in Erscheinung tritt, in der Gewalt seiner Feinde sei. Seine Sekretärin schirme ihn ab.
In Wahrheit ist der Bischof krank und nicht mehr ansprechbar.
Den Hauptteil des Buches bildet ein Beitrag der Romanistin Gabriele Waste: “Mit medientheoretischem Vokabular will sie den Skandal als Fiktion entlarven” – so Bahners:
“Doch die Fiktionsthese ginge nur auf, wenn an den Zuständen nichts Anstößiges gewesen wäre.”
“Die Kritik des Buches an den Urteilen des Wiener Landes- und Oberlandesgerichtes, die dem österreichischen Wochenmagazin ‘Profil’ bescheinigten, den Wahrheitsbeweis im Kern geführt zu haben, unterschlägt die eingehende Würdigung der Glaubwürdigkeit der verschiedenen Zeugen.”
Bahners verweist auch auf die im Juli 2004 kursierenden Skandalphotos vom damaligen Regens und Subregens des Sankt Pöltner Priesterseminars und zitiert dazu den gegenwärtigen Diözesanbischof Klaus Küng:
Diese Aufnahmen seien in den kirchlichen Strafverfahren nicht die ausschlaggebenden Beweismittel gewesen und zeigten “jedenfalls eine Nähe und Haltungen, die für Amtsträger nicht passend sind”.
Bahners erklärt auch, daß alle kirchlichen Verfahren in dem Fall am 5. März dieses Jahres durch ein Dekret der Kleruskongregation beendet wurden: “Alle Verfügungen Küngs wurden »endgültig bestätigt«, die dagegen eingelegten Rechtsmittel »nicht angenommen«.”
Die Autoren spalten sich in der Bewertung dieses Entscheides: Frau Waste nennt das eine “eine durch und durch ausgewogene Entscheidung des Heiligen Stuhls”. Herausgeber Dörner sieht darin den “Gipfel an Skandal”.
Er fordert den Papst auf, das von ihm am 28. Januar approbierte Dekret zu annullieren und sich “persönlich” der Sache anzunehmen.
Bahners Kommentar: “Daß der Papst nicht wußte, was ihm Kardinalsstaatssekretär Tarcisio Bertone zur Unterschrift vorlegte, ist nicht nur deshalb unwahrscheinlich, weil der Doktorvater des jüngst mit einem Buch zur brennenden Frage der ‘Pastoral ohne Pastor?’ hervorgetretenen Kirchenrechtlers Rothe Benedikts Sekretär Georg Gänswein war.”
Das Werk ist von Reinhard Dörner herausgegeben und steht unter dem Titel “Der Wahrheit die Ehre! Der Skandal von St. Pölten”. Erschienen ist es bei ‘Books on Demand’ in Norderstedt.
Der Journalist Patrick Bahners hat sich am 18. August in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ mit der Neuerscheinung beschäftigt.
Er weist darauf hin, daß auf der Webseite von Mons. Kurt Krenn, die vom Sankt Pöltner Moraltheologen Joseph Spindelböck betrieben wird, eine kritische Besprechung des Buches erschienen ist: “Das wird die Autoren in ihrer Theorie einer Verschwörung nur bestärken”.
Die Autoren deuten an, daß ihr Held, Bischof Kurt Krenn, der nicht mehr öffentlich in Erscheinung tritt, in der Gewalt seiner Feinde sei. Seine Sekretärin schirme ihn ab.
In Wahrheit ist der Bischof krank und nicht mehr ansprechbar.
Den Hauptteil des Buches bildet ein Beitrag der Romanistin Gabriele Waste: “Mit medientheoretischem Vokabular will sie den Skandal als Fiktion entlarven” – so Bahners:
“Doch die Fiktionsthese ginge nur auf, wenn an den Zuständen nichts Anstößiges gewesen wäre.”
“Die Kritik des Buches an den Urteilen des Wiener Landes- und Oberlandesgerichtes, die dem österreichischen Wochenmagazin ‘Profil’ bescheinigten, den Wahrheitsbeweis im Kern geführt zu haben, unterschlägt die eingehende Würdigung der Glaubwürdigkeit der verschiedenen Zeugen.”
Bahners verweist auch auf die im Juli 2004 kursierenden Skandalphotos vom damaligen Regens und Subregens des Sankt Pöltner Priesterseminars und zitiert dazu den gegenwärtigen Diözesanbischof Klaus Küng:
Diese Aufnahmen seien in den kirchlichen Strafverfahren nicht die ausschlaggebenden Beweismittel gewesen und zeigten “jedenfalls eine Nähe und Haltungen, die für Amtsträger nicht passend sind”.
Bahners erklärt auch, daß alle kirchlichen Verfahren in dem Fall am 5. März dieses Jahres durch ein Dekret der Kleruskongregation beendet wurden: “Alle Verfügungen Küngs wurden »endgültig bestätigt«, die dagegen eingelegten Rechtsmittel »nicht angenommen«.”
Die Autoren spalten sich in der Bewertung dieses Entscheides: Frau Waste nennt das eine “eine durch und durch ausgewogene Entscheidung des Heiligen Stuhls”. Herausgeber Dörner sieht darin den “Gipfel an Skandal”.
Er fordert den Papst auf, das von ihm am 28. Januar approbierte Dekret zu annullieren und sich “persönlich” der Sache anzunehmen.
Bahners Kommentar: “Daß der Papst nicht wußte, was ihm Kardinalsstaatssekretär Tarcisio Bertone zur Unterschrift vorlegte, ist nicht nur deshalb unwahrscheinlich, weil der Doktorvater des jüngst mit einem Buch zur brennenden Frage der ‘Pastoral ohne Pastor?’ hervorgetretenen Kirchenrechtlers Rothe Benedikts Sekretär Georg Gänswein war.”
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Tuesday, Sept 30. 2008 19:33
Herrgraf: catholikus
Ehrfurcht kann man nur von so einem Menschen haben, der selbe auch verdient. Leider hat sich Küng selbst
abqualifiziert in jeder Form.
Alle jene Mithüpfer sind bloß Speichellecker um irgend etwas zu werden. Ich habe von Gesprächszeugen sehr viel erfahren, wie Küng laufend die Unwahrheit gesagt hat. Na und zu allerletzt : Wo bleibt Küngs Ehrfurcht vor der Menschenwürde ? Wo bleibt bei KLüng die Nächstenliebe ? Küng ist ein schlechtes Beispiel für die Jugend. [zensuriert]
Alle jene Mithüpfer sind bloß Speichellecker um irgend etwas zu werden. Ich habe von Gesprächszeugen sehr viel erfahren, wie Küng laufend die Unwahrheit gesagt hat. Na und zu allerletzt : Wo bleibt Küngs Ehrfurcht vor der Menschenwürde ? Wo bleibt bei KLüng die Nächstenliebe ? Küng ist ein schlechtes Beispiel für die Jugend. [zensuriert]
Thursday, Sept 11. 2008 16:41
Catholicus: Lieber Hugo
… mit solchen disqualifizierenden Einschätzungen, die mehr über Sie selbst aussagen als über jene Person (Bischof Küng), die Sie angreifen, stehen Sie – denke ich – wohl “außerhalb des kirchlichen Verfassungsbogens” eines dem Bischof geschuldeten Minimums von Ehrfurcht und Gehorsams
Thursday, Sept 11. 2008 15:30
Hugo: Removed by the editor
Friday, Aug 29. 2008 10:48
Berengeria: @ Pauli
Dein Geschrei ist umsonst – und wer so viel Geschrei macht wie Du, der muß entweder sein schlechtes Gewissen betäuben oder er lügt: Die Wahrheit wird den St. Pöltner Diktator und Dich überleben!
Thursday, Aug 28. 2008 17:48
HeinrichvonOfterdingen: Lieber JoPa1,
das ist doch alles Rhetorik!
Thursday, Aug 28. 2008 16:58
Johannes Paul I.: Ach ja?
Wenn es so ist, wie Sie schreiben, Dr. Berengeria, hat der FAZ-Rezensent (siehe oben!) das Machwerk “Der
Wahrheit die …” korrekt beschrieben. Die Zeit des Machwerks hat nicht einmal begonnen. Zur Erinnerung:
1. Die in Reinhard Dörners Lügenbuch “Der Wahrheit die …” schreibende Dr. Gabriele Waste hat gelogen.
2. Die das Lügenbuch Dörners und Wastes bewerbende Zeitschrift “13.” hat ebenso gelogen.
3. Und nun noch zu weiteren hier im anonymen Forum nachlesbaren Aussagen Dr. Berengerias:
+ 21. Juli 2007, 18:16: “Die Beibehaltung bzw. Wiedereinführung der Karfreitagsfürbitte für die Juden wäre ein wichtiger Schritt der Abkehr von den Irrtümern des II. Vatikanums, im Sinne des Missionierungsauftrages der Kirche.” Na, was haben wir denn hier für eine revisionistische Sedisvakantistin? Wie schon gesagt: ein Revisionismus paart sich gerne mit dem nächsten. Wer in diesen großen Bögen solchen Unsinn verzapft, kann auch nie kompetent sein, in einem verwobenen, aber nunmehr rechtskräftig gelösten Fall St. Pölten mitzureden.
+ 23. Juli 2007, 11:47: “Ohne Ökumene würden die Protestanten – und nicht nur sie – wahrscheinlich eher zur Einsicht gelangen, daß die Katholische Kirche wirklich die einzig wahre ist. Daher: Man verzichte auf Ökumene und “Dialog”, um zur Einheit zu gelangen.” Ach ja, und in welchem Jahrhundert leben Sie? Schon einmal davon gehört, daß sich Dialog und Mission nicht ausschließen?
+ 21. August 2008, 16:50: “Alle Entlastungszeugen wurden vom St. Pöltner Psychodikta…
1. Die in Reinhard Dörners Lügenbuch “Der Wahrheit die …” schreibende Dr. Gabriele Waste hat gelogen.
2. Die das Lügenbuch Dörners und Wastes bewerbende Zeitschrift “13.” hat ebenso gelogen.
3. Und nun noch zu weiteren hier im anonymen Forum nachlesbaren Aussagen Dr. Berengerias:
+ 21. Juli 2007, 18:16: “Die Beibehaltung bzw. Wiedereinführung der Karfreitagsfürbitte für die Juden wäre ein wichtiger Schritt der Abkehr von den Irrtümern des II. Vatikanums, im Sinne des Missionierungsauftrages der Kirche.” Na, was haben wir denn hier für eine revisionistische Sedisvakantistin? Wie schon gesagt: ein Revisionismus paart sich gerne mit dem nächsten. Wer in diesen großen Bögen solchen Unsinn verzapft, kann auch nie kompetent sein, in einem verwobenen, aber nunmehr rechtskräftig gelösten Fall St. Pölten mitzureden.
+ 23. Juli 2007, 11:47: “Ohne Ökumene würden die Protestanten – und nicht nur sie – wahrscheinlich eher zur Einsicht gelangen, daß die Katholische Kirche wirklich die einzig wahre ist. Daher: Man verzichte auf Ökumene und “Dialog”, um zur Einheit zu gelangen.” Ach ja, und in welchem Jahrhundert leben Sie? Schon einmal davon gehört, daß sich Dialog und Mission nicht ausschließen?
+ 21. August 2008, 16:50: “Alle Entlastungszeugen wurden vom St. Pöltner Psychodikta…
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