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Sunday, Mar 23. 2008 17:19
Der Erzbischof fühlte sich sichtlich wohl
Christen sollten mehr über Gott und ihren Glauben reden. Der Glaube darf nicht zur Privatsache werden und vom politischen und öffentlichen Leben getrennt werden.
Erzbischof Marx am diözesanen Weltjugendtag
Erzbischof Marx am diözesanen Weltjugendtag
(kreuz.net) Am vergangenen Palmsonntag feierte der Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx, zum ersten Mal mit der Jugend seines neuen Bistums den diözesanen Weltjugendtag.

Unter frenetischem Applaus empfingen die mehr als 700 Jugendlichen ihren neuen Erzbischof am frühen Nachmittag in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle des Edith-Stein-Gymnasiums in München-Haidhausen.

Bei einer Katechese zum Motto des Weltjugendtags in Sydney “Ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf Euch herabkommen wird und ihr werdet meine Zeugen sein” rief der Erzbischof die jungen Menschen zum Zeugnis für ihren Glauben auf.

Wer Christ ist, habe mehr vom Leben. Er ermunterte die Jugendlichen “vor den Freiheiten, die sich uns heute bieten, keine Angst zu haben, sondern sie in Dankbarkeit anzunehmen und damit ganz in der Welt, aber auch ganz in der Kirche zu stehen.”

Diözesaner Weltjugendtag in MünchenDiözesaner Weltjugendtag in MünchenPlease, click on the picture, in oder to start the gallery with 5 pictures.

Am Ende seiner Katechese überraschte der Erzbischof die Jugendlichen mit der Ankündigung, daß er selber nach Sydney fliegen wird, um mit einigen hundert Jugendlichen aus seiner Erzdiözese am Weltjugendtag teilzunehmen.

Der Erzbischof fühlte sich bei der Begegnung mit den Jugendlichen seiner Diözese sichtlich wohl. Die Jugendlichen dankten ihm seine Offenheit und seine klaren und ermutigenden Worte mit tosendem Beifall.

In der darauf folgenden Jugendvesper mit eucharistischer Anbetung konnte die Botschaft des Papstes zum XXIII. Weltjugendtag noch einmal vertieft werden.

Anschließend stärkten sich die Jugendlichen bei Kaffee und Kuchen und hatten die Möglichkeit, sich über verschiedene geistliche Gemeinschaften und Bewegungen sowie fremdsprachige Missionen zu informieren.

Den Abschluß und einen weiteren Höhepunkt des Jugendfestivals stellte ein Vortrag des Kölner Bestsellerautors und Psychiaters Manfred Lütz dar.

Er sprach zum Thema seines Buches “Gott. Eine kleine Geschichte des Größten” und strapazierte die Lachmuskeln seiner jungen Zuhörer mit sehr tiefgründigen, humorvollen und äußerst amüsanten Pointen.

Daneben fand Lütz auch nachdenkliche Worte. Er empfahl den Jugendlichen, “sich nicht zu Tode zu sorgen und unwichtige Dinge in den Vordergrund zu stellen, sondern jede Minute des Lebens zu nutzen und sich bewußt für ein Leben mit Gott zu entscheiden”.

Außerdem sollten Christen mehr über Gott und ihren Glauben reden. Glaube dürfe nicht zur Privatsache werden und vom politischen und öffentlichen Leben getrennt werden.

Das Jugendfestival war eine Veranstaltung im Rahmen der kirchlichen Jugendarbeit des Erzbistum München und Freising.

Es wurde organisiert von der ‘Jugend 2000’, einer internationalen katholischen Jugendbewegung, die seit dem Jahr 1990 in Deutschland existiert und das Ziel hat, die Botschaft der Weltjugendtage bei den Jugendlichen der Welt bekannt zu machen. In der Erzdiözese München und Freising ist sie seit dem Jahr 2002 kirchlich anerkannt.

© Bilder: muenchen.jugend2000.org
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Sunday, Mar 30. 2008 13:10
Marcelus: @HeinrichvonOfterdingen: Da sind Sie leider nicht ausreichend über die katholische Lehre informiert
Denn natürlich lehrt der apostolische, katholische Glaube die Errichtung des Christuskönigreiches nach dem Jüngsten Gericht, und natürlich in dieser Welt, auch wenn diese mit der Ankunft Christi umgestaltet und neugeschaffen wird.

Und leiblich auferstehen werden alle Menschen, sowohl die Guten, als auch die Bösen:
die Guten in ewiger leiblich-seelischer Vollkommenheit und Leidensunfähigkeit,
die Bösen in ewigem Leid und ewiger Unvollkommenheit.

So lehrt es die Kirche Jesu Christi seit 2000 Jahren.

Oder was haben Sie angenommen passiert nach dem Jüngsten Gericht?
Tuesday, Mar 25. 2008 21:15
juergen: Auferstehung
Monday, Mar 24. 2008 22:59
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Marcelus,
Sie leugnen die Errichtung des Christusreiches auf Erden mit dem Allgemeinen Gericht am Letzten Tag
… allerdings, ich in meinem Köhlerglauben leugne nicht das Allgemeine Gericht am letzten Tage, wenn Christus als Richter wiederkommt, denn es ist dies Glaube der Kirche. Allerdings leugne ich die Errichtung des Christusreiches auf Erden, denn dies ist nicht katholische Lehre. Das Reich Christi ist nicht von dieser Welt, die Auferstandenen sind wie die Engel Gottes im Himmel.

und die allgemeine leibliche Auferstehung aller Menschen, die jemals gelebt haben.
Es werden alle auferweckt, doch nicht alle gelangen zur Auferstehung. Zur Auferstehung gelangen nur die, die im Stand der Gnade gestorben sind. Diejenigen, die nicht im Stand der Gnade gestorben sind erlangen den zweiten Tod, dieser wird jedoch nichts beenden, sondern in der Hölle ewig dauern.
Das bekenne ich, denn es ist die Lehre der Kirche.
Monday, Mar 24. 2008 22:30
Marcelus: @Heinrich v. Ofterdingen: Sie leugnen die Errichtung des Christusreiches auf Erden mit dem
Allgemeinen Gericht am Letzten Tag
und die allgemeine leibliche Auferstehung aller Menschen, die jemals gelebt haben.
Monday, Mar 24. 2008 22:27
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Marcelus,
hic Rhodos, hic salta. Ganz konkret, worauf beziehen Sie sich.
Monday, Mar 24. 2008 22:25
Marcelus: @Heinrich v. Ofterdingen: Lesen Sie doch den Katechismus der Katholischen Kirche,
bevor Sie weiterhin Häresien verbreiten.
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